6 Tipps, mit denen du endlich selbstbewusst vor der Kamera bist

  1. Zieh dir deine Lieblingsklamotten an

    Dieser Tipp liegt mir wirklich am Herzen. Denn oft kommen Kunden zu mir, die komplett neue Outfits tragen und man einfach merkt, dass sie sich super unwohl fühlen. Denn wie soll das denn auch gehen? Du kennst dich in diesen Klamotten nicht, es fühlt sich alles noch total neu an und du weißt nicht, wie es wirkt. Natürlich kannst du dir 1-2 Wochen vor dem Shooting noch eine neue Jeans oder ein cooles Shirt zulegen, aber dann trage es einfach schon ein paar Mal vorher, sodass du dich am Shooting-Tag wirklich rundum wohl und sicher fühlst. 

  2. Nutze irgendein Accessoire wie einen Hut, einen Blumenstrauß, einen Schal usw

    Das Hauptproblem an der Unsicherheit bei Shootings liegt oft daran, dass man nicht weiß, wohin mit den Händen. Hier ist es deshalb total super, wenn du irgendein Accessoire, welches wir ins Shooting mit einbinden können, mitbringst. Egal ob es ein kuscheliger Schal ist, in dem du deine Hände vergraben kannst, ein Hut, den du lässig in der Hand neben dir trägst oder ein kleiner Blumenstrauß. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Und wenn doch, dann frag mich einfach, ich bringe gerne was mit 🙂 

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  3. Lass deine Lieblingsmusik laufen

    Ohhh, dieser Tipp hat selbst für mich eine total große Veränderung mit sich gebracht. Wenn deine Lieblingsmusik läuft, bist du einfach viel entspannter, lockerer und die Bewegungen werden fließender. Du kannst auch gerne dazu tanzen oder einfach genussvoll in das Lied hineinfühlen. So entstehen wunderbare Portraits mit ganz viel Tiefgang und Lebensfreude. Auch wenn du mit deinem Partner oder einer Freundin zusammen fotografiert wirst, ist das eine super Sache. Je nachdem welche Stimmung man erzeugen möchte, kann man das passende Lied abspielen 🙂 Deshalb sag mir oder deinem Fotografen das nächste mal einfach: Musik an bitte 🙂 

  4. Vertraue dem Fotografen

    Dieser Punkt ist mir auch ziemlich wichtig. Denn wir Fotografen geben IMMER unser allerbestes, um das Schönste und Beste aus dir herauszuholen. Auch wenn es am Anfang vielleicht nicht so einfach ist, versuche dich auf den Fotografen einzulassen. Ich versuche immer die kleinen Zwischenmomente zu erwischen, in denen du ein echtes lächeln zeigst, oder mal verträumt zu Boden schaust. Ich rede zum Beispiel ganz ganz viel während des Shootings, um eine entspannte Atmosphäre zu erschaffen und natürlich auch, um viel über dich zu erfahren und dich ein bisschen aus der Reserve zu locken. Denn wenn du dich öffnest, entstehen die allerschönsten und authentischsten Bilder 🙂 

     

  5. Denke an positive Erlebnisse

    Auch kein unwichtiger Punkt. Denn wenn du negative Gedanken hast, sieht man das sofort auf den Fotos. Wenn du dich in eine positive Stimmung versetzt und an schöne Erlebnisse denkst, bewegst du dich viel intuitiver und lockerer. 
    In Kombination mit der absoluten Lieblingsmusik geht dass dann meistens ziemlich gut und schnell und es entstehen wundervolle Fotos 🙂 

    junge Fotografin aus Franken - Lisa Doneff - Lichtblicke Fotografie - Fotos in der Fränkischen Schweiz - Charakterbilder von Männern in schwarz/weiß

  6. Such dir eine Umgebung aus, in der du dich wohlfühlst 

    Das ist auch super super wichtig. Wenn du zum Beispiel kein großer Fan von Insekten bist, macht es wenig Sinn, in einer hohen Wiese oder einem großen Feld zu shooten. Lieber machen wir dann entspannt in der Stadt oder auf einen Feldweg, ein paar tolle Fotos. 
    Überlege dir also vorher genau, in welcher Umgebung du dich besonders wohlfühlst. Vielleicht ist es ja auch dein eigenes Zuhause. Dann komm ich auch super gerne zu dir und wir machen ein entspanntes Homeshooting. Lass uns einfach vor dem Shooting mal telefonieren, dann können wir alles in Ruhe durchsprechen & du musst nicht mehr nervös vor deinem Shooting sein 🙂 

Hochzeitsdienstleister im Interview – Fragen an eine Stylistin

Lisa Doneff - Lichtblicke Fotografie - Fotografin aus Franken - Buchempfehlung - Book of you

Dieser Blogartikel ist Teil einer ganzen Serie, in der ich mich mit Hochzeits-Dienstleistern aus der Region Franken unterhalte. Ich führe super spannende Gespräche und versuche, interessante Infos für meine Brautpaare zu erfahren, damit Ihnen die Planung der Hochzeit etwas leichter fällt. 🙂
Als vierte Interview-Partnerin habe ich die liebe Simone bei mir. 

Als erste Frage: Was gefällt dir denn besonders an deinem Beruf?

Als Stylist kann man Menschen schöne Augenblicke zaubern und sie begeistern. Das ist einfach ein tolles Gefühl. Ebenso sind es die persönlichen Geschichten die mich berühren und das Gefühl, den Kunden für seinen großen Auftritt perfekt vorzubereiten.

Wenn man sich für dich entschieden hat, wie geht es dann weiter?

Sobald Ihr mir eine Anfrage geschickt habt, nehme ich Kontakt mit Euch auf.

Sollte mein Angebot Euch zusagen, bekommt Ihr von mir eine verbindliche Auftragsbestätigung in Form eines Buchungsvertrages.

4-8 Wochen vor der Hochzeit findet dann der Probetermin statt. 

Was mich wirklich interessiert: Auf was legen die meisten Bräute wert?

-Natürlichkeit

Wasserfestes Make up, dass den ganzen Tag über perfekt hält

-Haltbare, aber locker wirkende Frisur, die ebenfalls auch das Tanzen am Abend aushält

-Strahlendes Make up

Welche Frisuren sind aktuell im Trend?

Allgemein werden Brautfrisuren dieses Jahr eher schlicht gehalten und dafür mit besonderen Accessoires aufgewertet. Von Blumen bis Diadem: 2019 ist bei den Hochzeitsfrisuren Haarschmuck angesagt! Wenn es um die Frisur geht, ist dagegen weniger mehr. Halboffene Frisuren oder Brautfrisuren für offene Haare sind dieses Jahr der große Renner.

Wie lange braucht man den überhaut so durchschnittlich beim Styling am großen Tag?

Generell rechne ich für das Brautstyling am Hochzeitstag 2,5 Stunden ein.

Dabei ist genug Puffer-Zeit vorhanden, damit die Braut auch zwischendurch z.B. ein wichtiges Telefonat annehmen kann oder neue Besucher begrüßen kann o.ä.

Ich will, dass am Vormittag kein Stress entsteht und die Braut den Tag entspannt beginnen kann!

Was ist wenn meine Haare zu dünn oder zu kurz sind?

Zunächst schaue ich mir deine Wunschfrisur und das eigene Haar an. Oftmals reicht ein einarbeiten eines Duttkissens schon und manche Frauen sind ganz verwundert was alles mit ihrem Haar machbar ist. Wenn mehr Volumen oder Länge gewünscht ist, arbeite ich gerne Clipextensions mit in die Hochzeitsfrisur ein.

Wie ist der Ablauf des Probetermin´s?

An dem vereinbarten Tag kommst du zu mir ins Studio.

Zunächst besprechen wir was du dir als Braut wünschst und was tatsächlich möglich ist.

Hierbei wird nach gemeinsamer Absprache mit dir dann das passende Styling gefunden und auch umgesetzt.

Was soll ich vor dem Probetermin beachten?

  • Du solltest deine Haare am Vorabend frisch waschen und keine Spülung oder Kur verwenden.
  • Bringe Bilder von Frisuren und Make-up´s die dir gefallen als Inspiration mit.
  • Hast du Schmuck oder einen Schleier? Die Sachen solltest du auch unbedingt mitbringen.
  • Komme am besten ungeschminkt zum Termin
  • Trage ein weißes Oberteil, so siehst Du besser den Kontrast
  • Da das Styling mit dem Kleid abgestimmt sein sollte, wäre es von Vorteil, wenn du ein Bild des Kleides am Tag der Probe vorzeigen könntest

Woher bekommt die Braut den passenden Haarschmuck?

Eine kleine Auswahl habe ich im Salon zur Verfügung,  auch an handgefertigten Modellen.

Der Haarschmuck sollte zur Brautfrisur passen, nicht umgekehrt.

Daher empfehle ich, erst nach der Brautfrisur einen passenden Haarschmuck auszuwählen, um ihn an die Form und Größe der Brautfrisur anzupassen.

Einen Blumenkranz lässt man sich am besten bei seinem Floristen anfertigen, damit er zum Brautstrauß und zur restlichen Blumendeko passt.

Vielen Lieben Dank Simone für die Einblicke in deine Arbeit.

Wenn Ihr noch mehr von Ihr sehen wollt, schaut unbedingt bei Ihren Social Media Kanälen und auf Ihrer Website vorbei.

https://www.simones-schnittstelle.de/

Instagram: https://www.instagram.com/simones_schnittstelle/

Facebook: https://www.facebook.com/Simones.Schnittstelle/

 

 

 

 

Hochzeitsdienstleister im Interview – Fragen an eine Hochzeitssängerin

Lisa Doneff - Lichtblicke Fotografie - Fotografin aus Franken - Buchempfehlung - Book of you

Dieser Blogartikel ist Teil einer ganzen Serie, in der ich mich mit Hochzeits-Dienstleistern aus der Region Franken unterhalte. Ich führe super spannende Gespräche und versuche, interessante Infos für meine Brautpaare zu erfahren, damit Ihnen die Planung der Hochzeit etwas leichter fällt. 🙂
Als dritte Interview-Partnerin habe ich die liebe Alex bei mir. 

Meine allererste Frage an dich: Wie bist du überhaupt zum Singen gekommen?

Bereits als kleines Mädchen im Alter von zwei oder drei Jahren habe ich leidenschaftlich gerne gesungen. Davon haben meine Eltern sogar Aufnahmen… Später habe ich dann in der Musikschule, in der Schulband und im Schulchor gesungen. Nach der Schule absolvierte ich eine Ausbildung zur staatl. geprüften Leiterin für Popularmusik am Music College Regensburg und studierte anschließend Jazz-Gesang an der Hochschule für Musik in Würzburg.

Seit wann singst du auf Hochzeiten und wie kam es dazu?

Parallel zu meinem Studium in Regensburg war ich als Frontsängerin mehrerer Coverbands im In- und Ausland unterwegs. Irgendwann hat mich dann mal ein Brautpaar angeschrieben, ob ich bei ihrer Hochzeit singen möchte. Das war glaube ich 2012. Ab diesem Moment kamen Jahr für Jahr mehr Anfragen von Brautpaaren…

Welche Lieder singst du am meisten bzw. gibt es Evergreens?

Die „Klassiker“ sind nach wie vor „Hallelujah“ von Leonard Cohen, „The Rose“ von Bette Midler und mittlerweile auch „A thousand years“ von Christina Perri. Jedoch gibt es auch wunderschöne Alternativen zu diesen Liedern und ich freue mich jedes Mal, wenn ich mit meinen Brautpaaren gemeinsam die Lieder aussuchen darf, die am besten zu ihrer Liebesgeschichte passen. Zum Einzug singe ich persönlich sehr gerne „Can’t help falling in love“ von Elvis Presley, weil es die Hochzeitsgesellschaft so schön auf die Trauung einstimmt. Nach dem Ringtausch singe ich oft Balladen oder Liebeslieder wie z. B. „Liebe meines Lebens“ von Philip Poisel.  Zum Auszug wünschen sich die Brautpaare oft „peppigere“ Lieder wie z. B. „Don’t stop believing“ von Journey oder „Happy“ von Pharell Williams. Ich hatte auch schon Trauungen, bei denen ich ausschließlich deutsche Songs gesungen habe. Vor kurzem habe ich für ein Brautpaar ein Lied in oberbayerischem Dialekt gesungen… So individuell wie das Brautpaar ist, ist auch die Liedauswahl.

 Eine Trauung dauert ja meistens ca. 1 Stunde. Wie viele Lieder braucht man ungefähr in dieser Zeit?

Im Normalfall sind es 3 bis 4 Lieder (zu Beginn, nach dem Ja-Wort, zum Schluss). Bei freien Trauungen meist 1 oder 2 Lieder mehr, da es keine Lieder gibt, die von der Gemeinde bzw. der Hochzeitsgesellschaft gesungen werden.

Kann sich das Brautpaar die Lieder selbst aussuchen?

Na klar! Dafür bekommt das Brautpaar von mir meine Repertoire-Liste, auf der mittlerweile um die 50 Lieder stehen. Sollte DAS Wunschlied jedoch nicht dabei sein, gibt es die Möglichkeit, dass ich das Lied für das Brautpaar neu einstudiere.

In welchem Umkreis kann man dich buchen?

Meistens werde ich in einem Umkreis von bis zu 150 km gebucht. Ich habe aber auch schon bei Trauungen am Chiemsee, im Bayerischen Wald, bei Frankfurt oder bei Mannheim gesungen. Nächstes Jahr werde ich bei einer freien Trauung am Tegernsee singen…

Was war der verrückteste Liedwunsch?

Den bisher verrücktesten Liedwunsch werde ich dieses Jahr im Herbst bei einer freien Trauung singen: „Ich schwör“ von den Kastelruther Spatzen. Ich hatte mit dieser Musikrichtung bis jetzt zwar noch keinerlei Berührungspunkte, aber ich freue mich, aus diesem Lied meine ganz eigene Interpretation zu zaubern.

Wie läuft ein Vorgespräch bei dir ab?

Ich habe mit dem Brautpaar meist nur per Mail, telefonisch oder via WhatsApp Kontakt. Bei der Buchung bekommt das Brautpaar von mir dann eine Checkliste, auf der alle wichtigen Infos zusammengefasst stehen. Ein paar Wochen vor der Trauung sendet mir das Brautpaar dann nochmal den finalen Ablauf und die Liedauswahl zu und es werden Fragen, die noch offen sind, geklärt. Grundsätzlich bin ich für das Brautpaar ab der Buchung jederzeit für Rückfragen erreichbar.

Wie viele Monate vor der Hochzeit sollte man dich buchen

Im Moment ca. 1 Jahr im Voraus.

Gibt es Hörproben?

Ja klar. Auf Youtube unter www.youtube.com/alexandravocals und Soundcloud unter www.soundcloud.com/alexandravocals.

Welche Lieder hast du in deinem Repertoire?

Mittlerweile sind es um die 50 Lieder. Hauptsächlich natürlich Liebeslieder, Balladen und Songs die unter die Haut gehen. Sowohl auf deutsch und auf englisch. Die Liste wird von Saison zu Saison erweitert und am Jahresanfang an meine zukünftigen Brautpaare geschickt.

Gibt’s gewisse Voraussetzungen, die du zum Singen brauchst?

Am Tag der Trauung bin ich ca. 1,5 Stunden vor Beginn der Trauung bei der Kirche oder der Trau-Location, damit ich mit dem Aufbauen meines Equipments und dem Soundcheck fertig bin, bevor die Hochzeitsgäste eintreffen. Es ist leider auch schon mal vorgekommen, dass ich vor verschlossenen Türen stand… Letzten Endes ist eine gute Kommunikation zwischen dem Brautpaar und der Hochzeitssängerin bzw. den Hochzeitsdienstleistern das A und O, damit ihr großer Tag einzigartig und unvergesslich wird und alles so läuft, wie es sich das Brautpaar vorgestellt hat.

Zum Schluss noch eine persönliche Frage: Was bedeutet Liebe für dich?

Das ist eine schwierige Frage. Es gibt so viele Dinge, die mit Liebe verbunden sind. Die Liebe zum Partner, zu den Kindern oder zum Beruf. Alles was wir tun, sollten wir in Liebe tun, da die Liebe essentiell für uns und unser Leben ist.

Infos und Kontakt:

www.alexandra-goess.de

www.facebook.com/alexandravocals

 

 

6 Sätze, die ich als Fotografin nicht mehr hören kann

Lisa Doneff - Lichtblicke Fotografie - Fotografin aus Franken - Buchempfehlung - Book of you

Welcher Fotograf kennt diese Sätze nicht?  
Ich hab euch mal die 6 häufigsten Sätze und Fragen zusammengestellt.
Seht das ganze aber auch ein wenig mit Humor und nicht zu verbissen 🙂 
Ich möchte damit nur ein bisschen Aufklären und die Seite der Fotografen und dessen Gefühle für andere ein bisschen verständlicher machen. 🙂 

Hey, machst du auch TFP? 

Generell habe ich ja nichts dagegen, wenn mich Personen anschreiben und mit mir zusammenarbeiten wollen.
Aber wenn nur dieser eine Satz kommt, ohne Infos zur Person, vielleicht ein paar Bilder aus vergangenen Shootings und Vorschlägen was man umsetzen könnte, habe ich wirklich keine Lust zu antworten.

Kannst du bitte …………………. wegretuschieren? 

Pickel, und vergängliche Makel retuschiere ich in der Regel schon immer weg.
ABER: Muttermale, Lachfalten oder generell etwas an eurem Körper verändere ich nicht.
Da liegt mir die Authentizität einfach zu sehr am Herzen. Außerdem finde ich es wichtig, nach außen hin, keine falschen Schönheitsideale zu unterstützen.

Kann ich einfach die unbearbeiteten Bilder haben? Ich hab da ne ganz tolle Handyapp, mit der bearbeite ich sie dann ja?

NEIN!! Für mich gehört das Fotografieren UND die Bearbeitung zu meinem Stil.
Ein Künstler würde ja auch nie sein unfertiges Werk verkaufen.
Deswegen finde ich es auch ganz schlimm, wenn Leute dann trotzdem noch meine Bilder nachträglich mit Filtern „verschönern“ oder sie extrem zuschneiden. Ich mache mir bei jedem einzelnen Bild sehr viele Gedanken zum Thema Licht & Komposition und finde es einfach schön, wenn man dies auch wertschätzt, in dem man sie so lässt, wie sie sind 🙂 

Hey ich feier demnächst meinen Geburtstag? Magst du vielleicht deine Kamera mitbringen? 

Das höre ich immer wieder mal. Und oftmals sogar von Menschen, mit denen ich schon länger nicht mehr wirklich Kontakt habe.
Generell werde ich oft von entfernten Bekannten oder auch alten Schulkollegen nach kostenlosen Shootings gefragt.
Klar bei meinen aller engsten Freunden oder meiner Familie mache ich natürlich gerne mal umsonst Fotos. Mir macht es Spaß und ich tue Ihnen auch super gern was Gutes. Dennoch fände ich es schön, wenn das was ich tue, auch als das gesehen wird, was es ist. Nämlich Arbeit.
Und so haben wir sogar schon echte Freunde ein kleines Dankeschön für Shootings gegeben, was sie wirklich nicht hätten müssen. Aber sie wollen mich eben unterstützen und daran sieht man auch, wer es wirklich ernst meint. Da nehme ich dann auch gern meine Kamera auf die nächste Feier mit 🙂

Boah welche Kamera hast du? Die macht mega gute Bilder !!

Ehm….das liegt nicht an der Kamera, sondern am Fotografen.
Nur wer die Einstellungen von ISO, Belichtungszeit und Blende versteht, kann gute Bilder machen.
Im Automatikmodus kann ja jeder fotografieren 🙂

Ohh wir haben heute ja echt das perfekte Wetter erwischt (strahlender Sonnenschein)

Glaubt mir, das höre ich wirklich IMMER. Und ich weiß nicht, warum das so viele denken, aber Sonne ist echt das Schlimmste für uns Fotografen.
Sie wirft Schatten aufs Gesicht, lässt die Leute die Augen zusammenkneifen und macht ein ganz hartes und unschönes Licht. Alle
Bewölkter Himmel tagsüber ist wirklich das allerbeste 🙂
Außer Morgens und Abends zur goldenen Stunde. Da ist das Sonnenlicht perfekt. Es fällt nicht mehr direkt von oben auf uns, kommt leicht schräg und super weich. Hier sind Gegenlichtaufnahmen wirklich der Hammer !!

Hochzeitsdienstleister im Interview – Fragen an eine Freie Traurednerin

Lisa Doneff - Lichtblicke Fotografie - Fotografin aus Franken - Buchempfehlung - Book of you

Dieser Blogartikel ist Teil einer ganzen Serie, in der ich mich mit Hochzeits-Dienstleistern aus der Region Franken unterhalte. Ich führe super spannende Gespräche und versuche, interessante Infos für meine Brautpaare zu erfahren, damit Ihnen die Planung der Hochzeit etwas leichter fällt. 🙂
Als zweite Interview-Partnerin habe ich die liebe Lina Schramm bei mir. 
Hier könnt Ihr nachlesen, auf was es alles bei einer freien Trauung ankommt. 

Wie bist du zu dazu gekommen, Paare als freie Traurednerin zu begleiten?

Meine Liebe zu Hochzeiten wurde früh geweckt, genauer gesagt im Jahr 2011. Denn seit meiner Ausbildung zur Sängerin (und der Hochzeit einer Freundin), begleite ich Trauungen musikalisch. Als ich eine freie Trauung live erleben durfte, entschloss ich mich, dass ich diese Art zu heiraten auch meinen Paaren ermöglichen möchte. Deshalb absolvierte ich im Jahr 2016 einen 4-tägigen Workshop zur freie Rednerin. Seitdem darf ich, gemeinsam mit meiner Kollegin Johanna, Brautpaare glücklich machen.

Was genau kann man sich unter einer freien Trauung vorstellen?

Anderes als der Name vermuten lässt, muss es sich bei einer freien Trauung nicht um eine Hochzeit in der freien Natur handeln. Gut, zugegeben, tatsächlich wünschen sich die meisten Paare eine Trauung an der frischen Luft. Doch tatsächlich leitet sich der Name von einem ganz anderen Umstand ab: Die Brautpaare sind frei. Also bei einfach allem! Es gibt kein Muss, keine Zwänge und keine festen Abläufe.

Zusätzlich steht diese Art zu heiraten allen Menschen offen. Egal ob gleichgeschlechtliche Liebe, Paare ohne Konfession oder mit verschiedenen Glaubensrichtungen. Nur eines gilt es zu beachten: Um vor dem Gesetz rechtlich verbundene Eheleute zu sein, ist die standesamtliche Trauung ein Muss.

Wie würdest du eine freie Trauung definieren?

Ich würde sagen die persönlichste Art und Weise „Ja“ zu sagen.

Wie sieht ungefähr der Ablauf einer solchen Trauung aus?

Johanna und mir ist es wichtig, dass wir unsere freien Trauungen speziell auf unsere Brautpaare abstimmen. Somit gibt es keinen „Standardablauf“. Um trotzdem einen Eindruck zu gewinnen, würde ich einen möglichen Ablauf wie folgt zusammenfassen:

  • Einlauf der Braut bzw. des Brautpaares
  • Begrüßung durch den Redner / die Rednerin
  • Der erste Teil der Trau-Rede
  • Ein individuelles Ritual oder ein Musikstück
  • Der zweite Teil der Trau-Rede
  • Ja-Wort, Ringtausch und Kuss
  • Ein individuelles Ritual oder ein Gastbeitrag
  • Schlussworte und Verabschiedung

Auf was legst du besonders bei deinen Reden Wert?

Unsere Reden sind persönlich und individuell auf jedes Brautpaar zugeschnitten. Uns ist es wichtig die Einzigartigkeit und die Liebe jedes Paares hervorzuheben und zu unterstreichen.

Trauzeremonien sind ja sehr emotional und persönlich. Wie gehst du damit um?

Vor der Trauung ist es besonders wichtig die Nerven und die Ruhe zu bewahren. Dadurch können die Paare so entspannt wie möglich in ihre Trauung starten und diese in vollen Zügen genießen.

Ich selbst bin an diesem Tag sehr fokussiert und fast unentwegt am Strahlen. Ich genieße den Moment der Trauung einfach unglaublich: die Gefühle in den Gesichtern der Paare und die Emotionen, die die eigenen Worte hervorrufen.

Was gibt es bei der Gestaltung der Location an der die Trauung stattfindet, zu beachten?

Bei der Location-Suche sollte das Brautpaar, mit Blick auf die freie Trauung, auf folgende Punkte eingehen:

  • Wo kann die Trauung stattfinden?

Viele Locations bieten bestimmte Plätze für freie Trauungen an. Vor Ort lässt sich am besten prüfen, ob dieser den Vorstellungen des Paares entspricht.

Soll die Trauung im Freien stattfinden ist es wichtig, die Alternative für schlechtes Wetter zu kennen. Und auch über den Sonnenschutz sollte gesprochen werden.

  • Mögliche Vorbereitungen durch den Vermieter / den verantwortlichen Mitarbeiter?

Das heißt, inwieweit sind Stühle, Bänke, Hussen oder sonstige Deko vor Ort? Und in welchem Umfang werden diese selbstständig durch den verantwortlichen Mitarbeiter aufgebaut? So ist, im besten Fall, ein Großteil der Vorbereitungen bereits erledigt und das Brautpaar muss sich nur noch um letzte Kleinigkeiten kümmern.

  • Wie kann der Empfang nach der Trauung aussehen?

Können der Sekt und das Fingerfood nach der Trauung selbst bereitgestellt werden, oder sind Essen und Getränke lediglich durch die Location bzw. einen festen Caterer zu beziehen?

  • Steht die Location am Tag der Trauung exklusiv der Hochzeitsgesellschaft zur Verfügung?

Es kann durchaus vorkommen, dass zwei Hochzeitsgesellschaften an einer Location feiern oder der Biergarten im normalen Betrieb geöffnet hat.

Können die Gäste mit eingebunden werden?

Natürlich, unbedingt! Egal ob liebe Worte, gute Wünsche oder ein Geschenk, das während der Trauung überreicht wird – die Möglichkeiten sind vielzählig.

Was ist für dich das wichtigste Element innerhalb der Trauzeremonie?

Für mich lautet die Frage vielmehr: Was ist das wichtigste Element für das Brautpaar? Nur darum geht es.

Wie läuft ein Vorgespräch bei dir ab?

Alles beginnt mit einem unverbindlichen, kostenlosen Gespräch. Darin lernen wir uns kennen, besprechen erste Details, und ich erzähle den Paaren von den gemeinsamen Vorbereitungen.

Entscheidet sich das Paar für mich als ihre Rednerin, wird es fünf Monate vor der Hochzeit so richtig spannend. Dann findet das Vorgespräch statt, indem mir die Paare ihre ganz persönliche (Liebes-)Geschichte erzählen.

Wie weit im Voraus sollte man sich bei dir melden?

Die ersten Anfragen trudeln oft schon 12 bis 18 Monate vor dem geplanten Trautermin ein. Schnell sein lohnt sich also.

Jetzt mal etwas persönlicher: Was bedeutet für dich Liebe?

Liebe bedeutet für mich beim Anderen genauso sein zu dürfen wie man ist, Geborgenheit, Angekommen sein und Vertrauen

Das Schreiben der Traurede nimmt ja einen großen Teil der Arbeit ein. Wie gehst du beim Schreiben vor? Hast du gewisse Bausteine, die du wiederverwendest?

Wie bereits erwähnt wird Individualität bei uns groß geschrieben. Zugegeben, wir erfinden die Begrüßung oder die Verabschiedung nicht jedes Mal neu. Doch den Rest der Rede starten wir, bildlich gesprochen, mit einem weißen Blatt Papier.

Mal ganz allgemein: Für welche Paare ist sie das Richtige? Was sollte man grundsätzlich wissen?

Für alle Paare,

  • denen es wichtig ist, dass sie und ihre ganz persönliche Geschichte im Vordergrund stehen.
  • die sich eine Zeremonie wünschen, denen die Kirche aber nicht offen steht. Oder all diejenigen, die sich bewusst gegen eine kirchliche Trauung entscheiden.
  • die ihre Trauung nach ihren ganz eigenen Wünschen gestalten und feiern möchten.
  • die sich ganz bewusst mit ihrer Vergangenheit, und ihrer Liebe zueinander auseinandersetzen wollen.

 

Und grundsätzlich gilt: Vergesst nie, um was es beim Thema Hochzeit wirklich geht:

Zwei Menschen, die sich lieben und ihre Zukunft gemeinsam verbringen möchten!

 

Linas Website: https://www.linaschramm.de/
Instagram:https://www.instagram.com/trau_lina/?hl=de
Facebook:https://www.facebook.com/Traulina/
Mail: post@traulina.de

 


Hochzeitsdienstleister im Interview – Fragen an einen Hochzeits-DJ

Lisa Doneff - Lichtblicke Fotografie - Fotografin aus Franken - Buchempfehlung - Book of you

Mit diesem Blogartikel startet eine Serie auf meinem Blog, in der ich mich mit Hochzeitsdienstleister aus der Region Franken unterhalte und spannende Gespräche über deren Job führen werde. Den Anfang macht Pius Neuner. Ein Hochzeits-DJ aus Oberfranken. Ich freu mich mega, das er mit dabei ist. Deswegen, viel Spaß mit dem Interview. 

Wie kam es dazu, dass du als Hochzeits-DJ arbeitest?
Musik war schon immer ein sehr großer Bestandteil in meinem Leben. Mit sieben Jahren habe ich bereits Geige und Schlagzeug zu gespielt. Von da an war ich in der Schule und außerhalb in verschiedensten Musikgruppen unter anderem dem Jugendsinfonieorchester Oberfranken aktiv. Mein Vater als Musikdozent hat mir diese Leidenschaft sozusagen in die Wiege gelegt. Nach dem Abitur 2016 hab ich als Bankkaufmann bei der Sparkasse begonnen. Während dieser Zeit bin ich auf meinen ehemaligen Schlagzeuglehrer Alexander Lorenz  gestoßen, der mittlerweile zu den top Hochzeits-DJs in Deutschland zählte.  Durch ihn habe ich meine Leidenschaft für die Musik wiedergefunden und wurde Schritt für Schritt in die Branche eingeführt. Seit dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung im Februar 2019 widme ich mich mit ganzem Herzen dem DJ-Dasein.  

Wie lange arbeitest du schon in diesem Bereich?
Seit etwa Mitte 2017. 

Welche Musikrichtung hörst du privat am liebsten?
Spaßhalber behaupte ich manchmal, der einzige Mensch zu sein, der behaupten darf WIRKLICH ALLE MUSIKRICHTUNGEN zu hören. Wer mich kennt oder schonmal Auflegen gehört hat, wird das bestätigen. Ein kleines Faible habe ich allerdings für Oldies. Auf Spotify hab ich viele verschiedene Playlisten mit meinen Lieblingssongs: https://open.spotify.com/user/1125823474?si=mdzBUqcTSpa5Oac6Ib5FLQ

Wie erstellst du eine Playlist
Eigentlich gar nicht. Im Vorgespräch stelle ich dem Brautpaar viele Fragen zu Ihrer Persönlichkeit und Vorlieben im Bezug auf Musik. So bekomme ich ein gutes Gefühl dafür, welche Songs passen könnten. Der Rest ergibt sich aus dem Kontakt mit dem Gästen am Abend vor Ort. Oft wissen Trauzeugen spezielle Insider-Songs aus der Jugend. Diese Herangehensweise hat bisher immer super funktioniert. 

Ab wie viel Uhr legt man am besten auf?
Schwierige Frage: es gibt keine perfekte Zeit, aber erfahrungsgemäß nicht all zu früh. Gerne sitzen die Gäste gemeinsam an den Tischen und unterhalten sich oder Essen noch. Außerdem ist es wichtig darauf zu warten, dass alle Spiele und Reden vorbei ist, um danach möglichst ohne größere Unterbrechungen richtig loszulegen. 

Wie schafft man es, alle Gäste mit der Musik Happy zu machen? Bzw. ist das überhaupt möglich?
Es ist schon möglich, nur nicht gleichzeitig. Ich achte immer darauf, welche Gäste gerade schon am Tanzen sind.  Ich versuche es, die Musikrichtungen und -wünsche zeitlich zu staffeln. Einen Block Pop zum Beispiel, danach RnB, 90s, House usw. 
Jeder sollte auf seine Kosten kommen und selbstverständlich können die Gäste Wünsche äußern. 

Was ist das perfekte Lied für den Hochzeitstanz?
Das ist wirklich vom Brautpaar abhängig. Es sollte zum Brautpaar passen und Emotionen bei ihnen wecken. 

Wie lange sollte das Lied für den Tanz dauern?
Das hängt vom Lied ab. Wenn es ein cooler einstudierter Tanz ist, kann er auch ein paar Minuten länger dauern.
Aber wenn das Brautpaar sowieso etwas unsicher ist, reichen auch 90 Sekunden aus. Mit einem Übergang ins nächste coole Lied, das alle mitzieht, kann nicht viel schief gehen. Tipp: Trauzeugen plus Partner/-in sollen sich bereithalten, um gleich mitzutanzen– dem Gruppenzwang kann keiner widerstehen ; )

Wie viel Platz brauchst du für die Anlage?
Da muss sich das Brautpaar keinen Kopf machen. Ich sehe mir die Bilder im Internet an, wenn ich die Location nicht kenne oder besichtige sie vorab. Grob eineinhalb auf zwei Meter.

Wie viel Vorlaufzeit sollten Brautpaare einplanen, um dich anzufragen?
Das ist unterschiedlich.  Die „besonderen“ Daten sind meist schnell ausgebucht. Gerade die Samstage. Generell gilt: so früh wie möglich.

Können sich Gäste Songs von dir wünschen?
Selbstverständlich. Einfach zu mir kommen und äußern.
Nur wenn es wirklich gaaaaar nicht mit den anderen Songs harmoniert, würde ich mir eine gute Alternative überlegen. 

Was ist die häufigste Musikrichtung, die gewünscht wird?
Für manche können 90s, wie die Songs von den Backstreet Boys nicht früh genug gespielt werden…ansonsten meistens Pop und Charts.

Bis wie viel Uhr legst du ca. auf? Oder bist du da flexibel?
Open End. Es macht mir Spaß und bin auch der Letzte der sagt: „Ich will jetzt heim.“ In der Regel wird aber vorher eine Zeit mit dem Brautpaar festgelegt. Meistens 02:00 bis 03:00 Uhr…kommt auch auf die Location an.

Ich hoffe wir konnten Euch wichtige Fragen beantworten & einen Einblick in die Arbeit als DJ geben. 

Wenn Ihr noch weitere Fragen an Pius habt, schreibt Ihn gerne auf seinen Social Media Kanälen an.  

Instagram: @piusneuner 
Facebook: https://www.facebook.com/djpiusneuner/