5 Schritte zum perfekten Flatlay

Lisa Doneff - Lichtblicke Fotografie - Fotografin aus Franken - Buchempfehlung - Book of you
Mit Flatlays (Legebilder) kann man seine eigenen Produkte wunderbar in Szene setzen.
Gerade im Social Media Bereich ist dies eine beliebte Methode, um eine Stimmung rund um ein Produkt zu generieren.
Diese Art von Foto wird hauptsächlich auf den Plattformen Instagram und Pinterest verwendet.
Wenn du hier sehr aktiv bist, bleib dran, denn ich gebe dir eine Schritt für Schritt Anleitung für das perfekte Flatlay.

1.  Accessoires

Als erstes ist es wichtig, dir Accessoires und Requisiten zusammen zu suchen, die zu deinem Produkt oder deinem generellen Stil passen. Wenn du z.B. ein Buch schön in Szene setzen willst, könntest du eine Brille, ein schönes Lesezeichen und vielleicht eine Tasse Tee dazustellen. So ergibt sich eine Szenerie die den Betrachter anspricht und Emotionen weckt. Was generell immer super aussieht, sind Blumen und Pflanzen drum herum. 



2. Untergründe

Überlege dir einen passenden Untergrund. 
Hier gibt es unzählige Möglichkeiten. Wenn du offen durch die Welt gehst, findest du immer etwas, was du verwenden kannst.
Hierbei ist es auch super wichtig, dass ihr bei eurem Farbkonzept und Branding bleibt. Ist euer Produkt und die Accessoires grau, weiß und schwarz, dann wäre es eher unpassend eine knallgelbe Tischdecke zu nehmen. 


– Felle, Decken, Schals
– Strukturtapeten
– Musterfließen aus dem Baumarkt (bekommt man meistens kostenlos)
– Holzfolie (ist relativ günstig und man kann sie gut abwischen)
– Holzpaletten



3. Licht

Licht ist essentiell für gute Fotos. Am besten ist Tageslicht, das nicht direkt das Produkt anscheint. Hier ist ein Fenster nach Norden am besten geeignet, da hier nie die Sonne direkt durchs Fenster fällt. Wer kein solches Fenster hat, schafft mit einem leicht transparenten weißen Vorhang Abhilfe. 
Das Flatlay nun direkt vor einem Fenster auf einem Tisch (zur Not geht auch der Boden, nur hier kann das Licht, wenn das Fenster nicht bodentief ist, etwas abfallen) platzieren. 



4. Equipment Und Fotografieren 

Ich benutze eine Spiegelreflexkamera, aber mit einem Handy ist es anfangs natürlich auch möglich. Überlegt einfach, für was Ihr die Fotos verwenden wollt. Für Instagram reicht ein Handy vollkommen aus, für die Website allerdings, würde ich eine Spiegelreflexkamera oder Systemkamera empfehlen. 
Trotzdem möchte ich hier kurz etwas zu den Einstellungen, Objektiven und Hilfsmitteln sagen, die ich persönlich nutze. 
Meine Objektive sind ein 50mm 1.4 und ein 35mm 1.4 von Sigma. Beide sind sehr lichtstark und man kann hier auch in etwas dunkleren Räumen gute Fotos machen. Das 35mm ist etwas weitwinkliger als das 50mm und somit für größere Flatlays super geeignet, Das 50mm Objektiv nutze ich vor allem, wenn es kleinere Dinge sind, die ich in Szene setzen möchte. Blende 2,2 – Blende 4 sind hier ganz gut, da alles scharf ist, aber dennoch schön hell. 
Außerdem ist ein Stativ von Vorteil, da man hier einfach entspannter und ohne großes wackeln fotografieren kann. 
Hier meines, was ich seit Jahren benutze: 
Stativ



5. Nachbearbeitung

Meine Liebsten Programme zur Nachbearbeitung sind Lightroom und VSCO. Lightroom ist eine Desktop Anwendung und kostet monatlich im Abo zusammen mit Photoshop 19,90€. VSCO als App fürs Handy nur knapp 20 € im Jahr. Mit VSCO kann man ganz viele unterschiedliche Looks erstellen, hat viele Filter aber auch manuelle Einstellungsmöglichkeiten wie Belichtung, Schatten aufhellen, Kontrast etc.  Ihr müsst für Euch entscheiden, womit Ihr lieber arbeitet, aber ich kann für Beide Tools sagen, das sie wirklich super sind 🙂 

So jetzt sollte eigentlich nicht mehr viel schief gehen und Ihr könnt super schöne Bilder eurer Produkte für Instagram, Pinterest oder eure Website gestalten 🙂 










Saal Digital Fotobuch Test

Lisa Doneff - Lichtblicke Fotografie - Fotografin aus Franken - Buchempfehlung - Book of you

Ich durfte vor Kurzem ein Fotobuch von Saal Digital testen. Ich bin ja immer wieder auf der Suche nach tollen Produkten für meine Kunden und bin hiermit fündig geworden. Es fängt schon bei der sehr leichten Bedienung der Software an. Es gibt viele tolle Vorlagen, aber man kann auch selbst kreativ werden. Ich habe ca. eine Stunde gebraucht, dann konnte ich meine Bestellung schon abschließend.
Anschließend dauerte es nur 4 Tage, bis ich dieses wunderschöne Buch in den Händen halten konnte. Der Einband ist haptisch richtig schön & sehr hochwertig. Das weiße Leder wirkt sehr stabil und auch Fettflecken sieht man nicht so schnell 🙂
Die einzelnen Seiten sind richtig stabil & dick, sodass nichts verknicken kann. Das Papier in matt lässt die Fotos richtig gut herauskommen und die Farben sind 1:1 so wie ich es mir vorgestellt habe.
Alles in allem auch ein super Preis-Leistungsverhältnis. Kann ich also uneingeschränkt weiterempfehlen 🙂

Food-Fotografie: Wie setze ich das Essen richtig in Szene

 

Vor 2 Jahren hab ich angefangen, mich mit der Food Fotografie zu beschäftigen.
Kochen und Backen sind schon seit meiner Kindheit ein sehr großes Hobby von mir, und meine beiden Leidenschaften zu verbinden lag dann irgendwann sehr Nahe.
Ich muss sagen, viel veröffentliche ich nicht von meinen Food Fotos, da ich noch keine geeignete Plattform dafür gefunden habe. Ab und zu mal auf Facebook und Instagram, nur eben nicht regelmäßig.
Zwischendurch bekomme ich aber doch immer mal wieder Fragen zu Tipps und Tricks und wie man denn sein Essen schön in Szene setzt. Gerade deshalb habe ich mir mal Gedanken gemacht und ein paar Kniffe für euch gesammelt. Viel Spaß 🙂

 

1. Einkaufen 

Beim Einkaufen sollte man schon darauf achten, das man seine Lebensmittel wie Gemüse und Obst ohne Druckstellen und braune Flecken kauft. Frisch sieht einfach immer besser aus. Also auch auf leuchtende Farben achten und auf unterschiedliche Farben. Besonders rot und grün ist ein ganz toller Kontrast, den man gut verwenden kann.

2. Anrichten 

Das richtige Anrichten vor einem ansprechenden Hintergrund ist die halbe Miete bei der Food-Fotografie. Besorge Dir daher schönes Geschirr, Schüsseln, Gläser, Servietten, Tischdecken und andere hübsche Untergründen. So wirkt das Ganze schon viel ansprechender.

Zum Beispiel eher rustikal auf dunklen Holzbrettern, orientalisch auf bunt gemusterten Tellern mit schwarzem Untergrund oder modern auf interessant geformten, hellem Porzellan.Zusätzlich kann man noch Reste der Zutaten, frische Kräuter, schönes Besteck oder bunte Gewürze als zusätzliche Deko verwenden. Nur immer darauf achten: Weniger ist mehr. Zu überladen sieht es nicht mehr schön aus.

3. Zubereiten

Beim Zubereiten sollte du darauf achten, die Lebensmittel nicht zu Tode zu garen oder zu kochen. Alles sollt schön knackig bleiben. Das sieht einfach viel schöner aus und nach dem Fotografieren kann man die Zutaten zur Not ja auch nochmal in die Pfanne oder den Topf werfen 🙂

4. Komposition

Die Komposition ist die Königsdisziplin in der Food-Fotografie. Hier achte ich gerne auf den Goldenen Schnitt. Dabei ordne ich die Bildelemente so an, das sie nicht mittig im Bild platziert sind, sondern auf bestimmten Punkten liegen. Am besten ist es in der rechten oberen Bildecke, denn der Betrachter eines Bildes „liest“ es sozusagen von links nach rechts. Durch die zusätzlichen Utensilien und Deko-Elemente kann du den Blick auf das Hauptelement, dein leckeres Gericht lenken.

Zum Goldenen Schnitt werde ich bald auch noch einen Blog-Artikel verfassen.

5. Licht

Am schönsten sehen Food-Fotos in hellem und natürlichem Licht aus, also Tageslicht.
Achte immer darauf, dass nicht zu viele Schatten vorhanden sind und das Essen schön ausgeleuchtet ist.

Ein Platz am Fenster, ohne Sonneneinstrahlung ist dafür am Besten geeignet. Die Ausleuchtung kann man auch schon vorher mit einem kleinen Dummy testen, z.B zusammengeknüllte Papiere oder andere ähnlich große Objekte. Obwohl ich selbst sagen muss, dass ich das nur in Ausnahmefällen mache.

6. Bildausschnitt

Je nachdem, was du fotografieren möchtest, sind unterschiedliche Blickwinkel sinnvoll.

Ein Burger zum Beispiel sieht am Besten aus, wenn man ihn seitlich fotografiert, sodass man seine einzelnen Schichten gut erkennen kann.  Suppen oder Eintöpfe fotografiere ich persönlich gerne aus der Vogelperspektive, also von oben.

Du kannst dein Essen ganz auf das Bild nehmen oder nur kleine Details und Bildausschnitte wählen. Je nachdem was dir besser gefällt. Oft hängt es aber auch vom Gericht ab. Hier musst du einfach ausprobieren. Regelmäßig üben ist hier sowieso das A und O.

Ich hoffe, ich konnte dir ein paar Inspirationen geben. Wenn du mehr zu diesem Thema wissen möchtest, schreibt mir gern ein Kommentar 🙂

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