Myself – Monday 12.08.2019

Lisa Doneff - Lichtblicke Fotografie - Fotografin aus Franken - Buchempfehlung - Book of you

Mein Persönlicher Wochenrückblick 

– Gesehen, Gelesen, Gedacht, Gefühlt & Gehört –

Gesehen

Letzte Woche hatte ich einen kleinen Flashback in meine Kindheit. Denn jeden Abend haben mein Freund und ich Pumuckl auf Amazon Prime geschaut. Es war einfach genial, denn viele Dialoge konnten wir immer noch auswendig mitsprechen. Außerdem war es einfach mal was total entspannendes, wo man nicht viel denken musste und einfach relaxen konnte 🙂 Kann ich wirklich jedem nur empfehlen. Kramt mal ein bisschen in eurem Gedächtnis, was euch als Kind zu gefallen hat & schaut das einfach mal wieder an 🙂

Gelesen

Aktuell lese ich das Buch Einfach Leben von Lina Jachmann. In dem Buch geht es ums Thema Minimalismus, Nachhaltigkeit & Ausmisten. Was mir sofort aufgefallen ist, ist das wunderschöne Layout. Es ist wie ein Magazin designt, mit vielen Bildern, Interviews und Anleitungen. Auch die ganzen DIY´s fand ich einfach großartig. Viele dieser Dinge werde ich ab jetzt auch in meinen Alltag integrieren.Wenn Ihr euch für diese Themen interessiert schaut unbedingt mal rein. ->  Einfach leben 

Gedacht & Gefühlt 

Die letzte Woche hatte ich ein super spannendes Projekt. Ich durfte nämlich für einen Coach eine ganze Bilderwelt für seine Homepage und seine Social Media Kanäle entwerfen. Wir haben gemeinsam erarbeitet, was ihm wichtig ist & dann habe ich mir viele Gedanken zur Umsetzung gemacht. Im Laufe der Woche hatten wir dann drei richtig tolle Shootings, an ganz unterschiedlichen Locations. Wir sind entspannt durch die Stadt gelaufen, haben uns unterhalten und dabei Fotos gemacht. So sind super natürliche und authentische Fotos entstanden. Außerdem waren wir noch in der Digitalwerkstatt und an den Märchenweihern in Adlitz. Es war eine ganz neue Erfahrung für mich und ich habe dabei auch gemerkt, dass genau so ein arbeiten, mir unheimlich viel Spaß bereitet. Ich freu mich schon riesig, euch die ersten Bilder präsentieren zu dürfen 🙂 

Gehört

Wie auch bei den Serien, habe ich letzte Woche alte Kinder – Hörspiele wieder für mich entdeckt. Die drei ???, Bibi und Tina, Fünf Freunde, Pumuckl und die Kinder von Bullerbü. Die letzte Woche hab ich das volle Programm gefahren. Aber abends im Bett zu liegen und den alten Geschichten zu lauschen, hatte einfach was richtig entspannendes.
Ich hab mir dann auch wirklich den alten Kassettenrekorder geschnappt (der ging sogar noch) und die ganzen alten Kassetten wieder unterm Bett vorgekramt. War so richtig im Nostalgie-Modus ^^ 
Macht Ihr sowas auch noch manchmal? 🙂 Und wenn ja, was sind eure liebsten Kinderhörspiele? 

Und als letztes noch ein paar coole Beiträge und Linktipps, die ich letzte Woche richtig toll fand: 

12 Tipps, mit denen uns Supermärkte zum Kaufen verführen

Frauen und Finanzen – eine Bestandsaufnahme

Wunderschöne Paarfotos von alten Menschen

Myself – Monday 29.07.2019

Lisa Doneff - Lichtblicke Fotografie - Fotografin aus Franken - Buchempfehlung - Book of you

Mein Persönlicher Wochenrückblick 

– Gesehen, Gelesen, Gedacht, Gefühlt & Gehört –

Gesehen

Endlich endlich den Film Bohemian Rhapsody. Er war auch echt gut gemacht, aber teilweise sehr langatmig. Ich mein 2 Stunden und 13 Minuten muss man erstmal füllen. Und ich hab eh nicht so eine lange Aufmerksamkeitsspanne. ^^ Aber die Musik war hammer & auch die Besetzung fand ich gut gewählt. 

Außerdem hab ich Gossip Girl beendet. War wirklich eine gute Unterhaltung die letzten Monate & ich hoffe, dass ich bald wieder eine gute Serie finde, die ich suchten kann 🙂 Wenn Ihr Tipps habt, gerne her damit 🙂

Gelesen

Ich hab letzte Woche ein Buch von meiner Lieblingsautorin Adriana Popescu begonnen. Es ist auch erst vor kurzem herausgekommen und heißt: Morgen Irgendwo am Meer.
Leider hatte ich nicht so viel Zeit um es zu Ende zu lesen, aber bisher finde ich es einfach wunderbar. Es geht um 4 Jugendliche, die durch Zufall zusammengewürfelt auf dem Weg nach Lissabon sind. Jeder hat seine ganz eigene Geschichte und es geht um die Suche nach sich selbst und was man wirklich will im Leben. ich glaube das wird ein richtig tolles Sommerbuch 🙂 

Gedacht & Gefühlt 

Gedacht & Gefühlt habe ich die letzte Woche wirklich sehr sehr viel. Vor allem im Bezug auf meine Selbstständigkeit. Ich merke einfach, das ich nach langen Hochzeiten oft richtig platt und ausgelaugt bin und mindestens 3-4 Tage brauche, um wieder genug Energie für neue Aufträge zu haben. Ich bin einfach ein so krass hochsensibler Mensch und die ganzen Eindrücke, die an so einer Hochzeit auf mich einprasseln, sind mir oftmals zu viel. Klar gönne ich mir zwischendurch auch immer wieder Auszeiten, aber ich bin aktuell wirklich am überlegen, wie ich das in Zukunft händeln will. Entweder weniger Stunden anbieten, meinen Fokus auf einen anderen Bereich der Fotografie legen oder weniger Hochzeiten annehmen. Mal schauen was meine Intuition mir die nächsten Wochen so sagt 🙂 

Gehört

Ganz ganz viele Podcasts. Das hilft mir aktuell wirklich am allerbesten zum Runterkommen und Abschalten. Ich höre sie aber auch beim Kochen, Wäsche aufhängen, Auto fahren, Aufräumen usw. Am liebsten: 
– Sprachnachrichten von Jacko (super inspirierend zu den Themen: Beziehungen, Selbstliebe, Ängste usw. )
– Beste Freundinnen (2 Kumpels die sich super ehrlich über das andere Geschlecht unterhalten)
– Die Podcast – Oma (Eine Enkelin die sich mit ihrer über 80 Jährigen Oma über alltägliche Dinge, aber auch die Vergangenheit unterhält) 

Was hört Ihr so in eurer Freizeit? Habt ihr ein paar Empfehlungen für mich? 🙂 

10 Tipps für Selbstständige mit Hochsensibilität & Ängsten

Fühlst du dich auch manchmal total überfordert und deinen Gedanken und Gefühlen völlig ausgeliefert? Und fällt es dir dann schwer, dich voll und ganz auf dein Business zu konzentrieren? Dann hab ich hier 10 Inspirationen für dich, die mir sehr geholfen haben, mich wieder zu fokussieren und zu entspannen.

  1. Gönne dir regelmäßig kleine Auszeiten

Gerade Menschen wie wir, die mit Ängsten und Hochsensibilität im Alltag zu kämpfen haben, ist es einfach verdammt wichtig sich regelmäßig Auszeiten zu gönnen. Ich als Fotografin, ziehe mich zum Beispiel auch an Ganztageshochzeiten immer mal wieder für 5-10 Minuten zurück. Natürlich kläre ich vorher ab, dass in dieser Zeit nichts Wichtiges passiert. Aber genau das hat mir meine Arbeit extrem erleichtert und den Druck herausgenommen. Auch in meinem ganz normalen Alltag, versuche ich mindestens einmal am Tag mich in einen ruhigen Raum zurück zu ziehen und einfach mal die Augen zu schließen. So kann man sich besser auf sich konzentrieren und alle Reize etwas ausblenden. Versuche also auf deinen Körper zu hören und ihm seine Auszeiten zu gönnen. 

  1. Such dir ein Hobby zum Ausgleich

Das ist generell immer eine gute Idee. Seit ich neben der Fotografie mit dem Handlettering und Zeichnen begonnen habe, bin ich viel entspannter, freier und vor allem kreativer. Ich habe feste Rituale, in denen ich mir Zeit fürs Zeichnen nehme und dabei kann ich all den Stress gehen lassen und ganz im Tun aufgehen. Das tut einfach verdammt gut. Wenn du also irgendetwas total gerne magst, schenke dieser Tätigkeit mehr Zeit und versuche auch feste Zeiten dafür festzulegen. 

  1. Probier es mal mit Meditation, Yoga oder Qi – Gong

Es ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen, dass Meditation bei Angsterkrankungen super hilfreich ist. Und generell die Achtsamkeitspraxis viel zur Besserung beiträgt. Seit ich das Meditieren, Qi Gong & Yoga für mich entdeckt habe, habe ich viel weniger Angstattacken und meine Unruhe viel besser im Griff. Jeden Morgen setze ich mich 10 Minuten auf mein Meditiationskissen, schließe meine Augen, lege die Hände auf meinen Bauch und atme einfach. Die Gedanken lasse ich ziehen, schenke Ihnen keine große Beachtung und versuche wirklich im Moment zu sein. Das geht manchmal besser, mal schlechter, aber mit der Zeit hat man eine gewisse Übung und man kommt schneller in die Entspannung. Anschließend eine kleine Bewegungseinheit mit Yoga oder Qi-Gong und der Tag kann starten 🙂. Probier es doch einfach mal aus.

  1. Führe ein Erfolgs – Tagebuch

Wenn man viel an sich selbst zweifelt ist es super wichtig, sich seine Erfolge immer wieder bewusst zu machen. Deshalb schreibe ich mir seit 2 Jahren meine täglichen Erfolge in ein kleines Büchlein. Mittlerweile hab ich schon 2,5 davon gefüllt, aber es geht hier nicht nur um große Aufträge und Projekte, sondern auch um die kleinen Dinge. Zum Beispiel speichere ich mir alle positiven Rückmeldungen zu meinen Shootings ab und die Schönsten schreibe ich in mein Büchlein. Auch wenn ich heute mehr geschafft habe als sonst oder ich ein Treffen mit einer lieben Kollegin hatte. Denn das alles ist so viel wertvoller und bringt dich als Person auch viel weiter, als ein großer Auftrag, den du an Land gezogen hat. Klar ist das auch mega toll & das darfst du auch festhalten. Aber schon allein der Mut, dich Selbstständig zu machen & es einfach zu versuchen ist ein absolut großer Erfolg 🙂

  1. Gehe 1x im Monat zu einem Coach oder einer Therapeutin zum Reden & Reflektieren

Jaa ich weiß. Du magst jetzt denken: „So schlecht geht´s mir jetzt auch nicht, dass ich gleich zu nem Therapeuten muss“.
Aber: Es tut so gut, mit jemand außenstehenden über seine Probleme zu sprechen. Der Coach oder Therapeut hat ganz viele tolle Werkzeuge an der Hand, um dir wieder einen klaren Blick auf dich und dein Business zu schenken. Ich gönne mir das 1x im Monat und möchte es wirklich nicht mehr missen. Natürlich kannst du es in deinem Rhythmus machen und nur alle 3-4 Monate zu jemandem gehen. Gerade wenn man noch mit Ängsten zu kämpfen hat, tut es einfach gut und man hat auch das Gefühl, etwas für sich zu tun.

  1. Nehme nur Aufträge an, bei denen du dich wohlfühlst

Das musste ich selbst auch erst schmerzlich lernen. Aber es ist super wichtig für dich und dein Wohlbefinden. Früher hab ich wirklich jeden Auftrag angenommen der rein kam. Hauptsache mein Auftragsbuch war voll. Irgendwann aber ging es mir immer schlechter und ich hab mich gefragt: Warum das alles? Deshalb stelle ich mir jetzt als erstes ein paar Fragen: Hab ich wirklich Lust auf diesen Auftrag? Wie hab ich mich gefühlt, als ich die Anfrage gelesen habe? Hab ich einen Mehrwert davon? Kann ich diesen Auftrag trotz meiner Ängste gut händeln? Brauche ich danach lange um mich davon zu erholen? Es gibt zum Beispiel ein paar Kriterien für mich, bei denen ich sofort absagen würde. Egal wie viel Geld ich dafür erhalten würde. Lieber mache ich doch das, was mir absolut liegt und gefällt. Wo mein Herz dran hängt und ich mit tollen Menschen zusammenarbeiten kann, als etwas, wo ich mich nur kaputt mache. Hör also wirklich in Dich hinein, bevor du etwas annimmst. 

  1. Lege dir Zeiten fest, in denen du auf Social Media bist

Vor einem Jahr war ich noch den ganzen Tag unkontrolliert auf Social Media unterwegs, hab durch zig Instagram Profile gescrollt, mich ständig mit anderen verglichen und auch ganz viel Zeit vertrödelt. Anschließend war ich total überfordert und hatte ein doofes Gefühl in der Magengegend. Die ganzen Reize, die da in Sekundenschnelle auf einen einprasseln waren zu viel. Als hochsensibler Mensch braucht man einfach länger um solche Dinge zu verarbeiten und sollte das auch akzeptieren. Deshalb lege dir feste Zeiten für Instagram, Facebook & co fest. Checke nicht alle 20 Minuten Instagram, sondern nur alle 4-5 Stunden. Und dann begrenzte auch den Aufenthalt in solch einer App auf eine gewisse Zeitspanne. Ich fahre aktuell mit ca. 25 Minuten ganz gut. Das 3x täglich und alles ist gut 🙂 Klar, wenn du mal eine Aktion startest ist es auch voll okay länger dort zu verharren. Nur solltest du dein Verhalten einfach im Blick haben und darüber reflektieren können. Es gibt auch super Apps, die deine Zeit tracken. Schau dir doch mal eine an und probier es aus 🙂

  1. Sei offen und ehrlich & spreche über deine Ängste

Ich hätte nie gedacht, dass ich es überhaupt mal so weit schaffe mit meiner ganzen Hintergrundgeschichte. Als ich mich 2016 selbstständig gemacht habe, war meine Angst – und Panikstörung noch sehr ausgeprägt und ich wusste nicht, wie ich das alles meistern soll. Da ich es aber wirklich wollte, habe ich angefangen, offen über meine Probleme zu sprechen. Auch mit Kunden, Followern & Kollegen. Und es kam wirklich nur positives Feedback zurück. Denn viele haben sogar ähnliche Probleme oder sind einfach sehr verständnisvoll. Das hat mich total gestärkt weiterzumachen. Denn wenn man erst einmal angefangen hat zu Lügen und zu versuchen, Dinge zu vertuschen, weil man nicht sagen möchte, dass man an einer Angststörung leidet, kommt man da nicht mehr so schnell raus. Also sei immer ehrlich zu Dir und den Anderen 🙂

  1. Versuche bald ins Bett zu gehen & genug zu schlafen

Wir wissen alle dass es ohne Schlafen nicht geht & die Folgeschäden von Schlafmangel nicht gerade gering sind. Darunter leidet die Konzentrationsfähigkeit, man ist gereizter, neigt vermehrt zu Ängstlichkeit und es wirft unseren ganzen Stoffwechsel durcheinander. Deshalb ist es so super wichtig, ausreichen zu schlafen. Seit ich das berücksichtige, geht es mir wirklich besser. Früher bin ich oft erst gegen 1 oder halb 2 ins Bett und um halb 8 wieder aufgestanden. Mir ging es den ganzen Tag richtig mies, ich war nervös, unruhig und konnte meine Arbeit nicht so erledigen wie ich es mir gewünscht hätte. Jetzt gehe ich meistens so gegen 22.30 ins Bett, lese noch ein paar Seiten und schlafe dann oft richtig gut durch bis morgens um halb 7. Dieser Rhythmus hat mein ganzes Leben total verändert. Vor allem auch, das ich anstatt mein Handy  lieber ein paar Seiten in einem guten Buch lese, bevor ich einschlafe. Versuch es mal 🙂

  1. Schreib dir Abends auf, wofür du dankbar bist

Als Letztes möchte ich Euch noch den Tipp mit dem Dankbarkeitstagebuch geben. Als es mir noch richtig mies ging mit meinen Panikattacken und ich vor ganz vielen Situationen Angst hatte, habe ich mir abends aufgeschrieben wofür ich an diesem Tag dankbar war, wer mich unterstützt hat und was ich gemeistert habe. Ähnelt vielleicht etwas dem Erfolgstagebuch, aber hier geht es wirklich nur um dich und nicht um dein Business. Ob es die Nachbarin war, die dir ein Kompliment gemacht hat, deine Freundin, die sich deine Probleme angehört hat oder auch dass du es selbst geschafft hast heute alleine mit dem Auto in eine größere Stadt zu fahren und alles gut gegangen ist. (Das war bei mir zum Beispiel immer ein Thema mit dem Autofahren). Sich bewusst zu machen, wie toll das Leben doch eigentlich ist, ist super wichtig für deine psychische Gesundheit und überträgt sich natürlich auch auf dein Business. 🙂

Ich hoffe bei den Tipps waren einige Anregungen für dich dabei, die du demnächst mal ausprobierst. Lass es mich gerne wissen, damit wir uns weiter austauschen können.

Myself – Monday

Lisa Doneff - Lichtblicke Fotografie - Fotografin aus Franken - Buchempfehlung - Book of you

Mein Persönlicher Wochenrückblick 

– Gesehen, Gelesen, Gedacht, Gefühlt & Gehört –

Gesehen

Die letzten Wochen suchte ich ziemlich die Serie Gossip Girl. Früher konnte ich damit gar nichts anfangen, aber ich muss sagen, wenn man krank im Bett liegt, bietet die Serie richtig gute Unterhaltung. Sie bietet viele Intrigen & Drama, aber es geht auch um Freundschaft und natürlich Liebe.  Aktuell bin ich bei der letzten Staffel angekommen und fiebere schon dem Finale entgegen.
Außerdem habe ich mir mal wieder Footloose angesehen. Ich liebe liebe liebe diesen Film einfach. Für mich einer der besten Tanzfilme die es gibt. Natürlich der alte Film mit Kevin Bacon, nicht die Neuverfilmung. ^^

Gelesen

Da ich sonst eigentlich nur Sachbücher lese, wollte ich mich endlich mal wieder richtig in eine fesselnde Geschichte fallen lassen. 
Eine Freundin hat mir dann die Reihe Obsidian von Jennifer L Armentrout empfohlen. Die ersten zwei Bände hab ich schon verschlungen & bin wirklich begeistert. Es ist eine Fantasy Reihe, die mich mit Ihrer fesselnden Handlung richtig in den Bann gezogen hat. 
Zusätzlich habe ich von Psychologie heute eine Extraausgabe zum Thema Hochsensibilität, Introversion und Schüchternheit gelesen.
Es wird erklärt, wie sich diese 3 Bereiche trotz vermeintlicher Ähnlichkeit voneinander unterscheiden und wie man damit im Alltag am besten umgehen kann. Hier gibt es die Ausgabe zu kaufen, wenn Euch das Thema auch interessiert. 

Gedacht & Gefühlt 

Die letzte Woche war geprägt von einem ständigen Auf – und Ab. Ich grüble gern und viel und kann oftmals nicht damit aufhören, wenn es sinnvoll wäre. Aber ich habe für mich auch gemerkt, das ich mittlerweile besser darüber reflektieren kann und anders damit umgehen, als noch vor ein paar Jahren. Es ist zwar immer noch nervig und hemmt mich in vielen Dingen, aber es macht mich nicht handlungsunfähig. 
Ich sollte auch definitiv öfter meditieren. Immer wenn ich es tue, geht es mir so viel besser danach, aber in dem ganzen Trubel geht es oft unter. Ich denke ich werde mir jetzt einen täglichen Timer dafür stellen ^^. 
Gefühlt habe ich die letzte Woche auch eine große Dankbarkeit meiner Familie und meinem Freund gegenüber. Was sie alles für mich tun ist einfach unbeschreiblich und ich bin froh, solche tollen Menschen um mich zu haben ♥ 

Gehört

Letzte Woche habe ich ein Album ständig auf und ab gehört. Liegt vielleicht auch daran, das es das Einzige ist, welches im Auto steckt. ^^
Aber trotzdem, The Bones machen einfach mega gute Laune. Die Musik fühlt sich irgendwie nach Freiheit an und gibt mir innerlich immer einen kleinen Schubs nach Vorne. Das Album heißt: Screwed, Blued & Tattooed und ich muss sagen ich hatte an keinem einzigen Lied was auszusetzen & das gibt´s bei mir wirklich selten. ^^
Wenn Ihr also auf ne Mischung von Rock N Roll & Punk steht, hört unbedingt mal rein 🙂 

Außerdem steh ich total auf den Podcast von Andreas Jorns und Matthes Zimmermann. Er heißt BUNT und es geht um die unterschiedlichsten Themen in der Fotografie. Es gibt auch ganz viele spannende Interviews mit ganz tollen Personen. Vor allem die lockere und entspannte Art der Dialoge haben es mir total angetan. Man hat immer das Gefühl, als würde man selbst mit am Tisch sitzen. 
Jede Folge inspiriert mich zu gewissen Dingen und ich habe schon viele AHA Erlebnisse während des Hörens gehabt. Also schaut auch dort unbedingt mal rein: https://www.ajorns.com/podcast/

Warum es wichtig ist, sich selbst zu lieben

Lisa Doneff - Lichtblicke Fotografie - Fotografin aus Franken - Buchempfehlung - Book of you

Ich hatte es nicht immer einfach.Seit ich 3 Jahre alt bin, habe ich Neurodermitis. Ziemlich schlimm sogar. Mit 10 Jahren hatte sie Ihren Höhepunkt erreicht. Ich war ständig in Kliniken, meine ganze Haut war wie Feuer. Es hat gebrannt, gejuckt, genässt und mir ging es richtig mies. Das schlimmste war, als mir meine Haare ausgingen. Oft wurde ich in der Schule deshalb verarscht. Meine Mitschüler wollten teilweise nicht einmal neben mir sitzen, weil ich ja so ekelig war. Es war eine verdammt harte Zeit. Ich lag oft zu Hause im dunklen Zimmer, weil ich mich selbst nicht mehr sehen wollte. Immer wenn ich mich umziehen musste, hab ich die Rollos runtergelassen. Ich fand mich selbst einfach hässlich.
Viele Ärzte haben wir damals ausprobiert, vom klassischen Schulmediziner, über diverse Heilpraktiker, einen etwas merkwürdigen Wunderheiler aus Saarbrücken bis zur TCM ( Traditionelle Chinesische Medizin). Diese hat mir dann schlussendlich auch geholfen. 6 Wochen war ich damals in Bad Kötzting auf Kur, hab täglich Qi-Gong gemacht, wurde akupunktiert, hatte Psychotherapie und bekam ziemlich ekelige Tees mit Heilkräutern. Nach einem Jahr aber, war es wirklich soo viel besser. Ich bin unendlich dankbar dafür und dass nur noch ab und zu kleine Schübe kommen.
Narben sind trotzdem geblieben. Am Hals, am Bauch, den Füßen und Händen. 

Mit 14, als die Haut endlich besser war und ich auf einer neuen Schule, bekam ich urplötzlich immer wieder starke Magenkrämpfe und Sodbrennen. Erst dachten wir, es ist eben nur ein klassischer Magen Darm Infekt, aber als es gar nicht aufhörte und sich über Wochen hinzog musste ich das erste Mal zur Magenspiegelung. Dort kam heraus, das ich eine starke Entzündung in der Speiseröhre und eine Refluxösophagitis habe. Ich wusste bis zu dem Zeitpunkt auch nicht was das ist, aber mir wurde es so erklärt, das die Magenöffnung nicht mehr richtig schließen kann und so die Magensäure sehr leicht zurück in die Speiseröhre fließt. 
Ab diesem Zeitpunkt musste ich täglich zwei Tabletten schlucken. Das Sodbrennen wurde wirklich besser, aber die Magenkrämpfe blieben. Ich merkte aber auch schnell, dass ich meistens Probleme damit hatte, wenn ich Stress hatte oder aufgeregt war. Nach jedem Essen kam es mir wieder hoch, mir war dauernd schlecht und mein Körper reagierte auf den kleinsten negativen Gedanken. Mit der neuen Ausbildung mit 16 kamen auch irgendwann richtige Angst – und Panikattacken hinzu.

War echt nicht so geil. Ich lief nur noch mit Wärmflaschen herum, weil die Schmerzen so dann einigermaßen erträglich waren. Durch die ständige Wärme, kamen dann auch noch mehr Narben und Verzeichnungen am Bauch und den Oberschenkeln hinzu. Vorher waren es nur ein paar durch die Neurodermitis, da war es für mich nicht so schlimm, aber jetzt…… Es sah aus wie eine Landkarte mit unterschiedlichen Farben, Erhöhungen und rauen Stellen. Ihr glaubt nicht wie mies ich mich, vor allem eben in meiner Pubertät gefühlt habe. Ständig hab ich an mir gezweifelt, fand mich hässlich, hab mich nur verglichen und mir ging es immer schlechter. Die Panikattacken wurden von Tag zu Tag schlimmer, bis ich irgendwann mindesten 3 am Tag hatte. Es war einfach keine Lebensqualität mehr vorhanden. Ich konnte nicht alleine sein, mein Freund war auch ziemlich fertig damals und ich hab dann schweren Herzens meine Ausbildung abgebrochen (Ich war auf der Fachakademie für Sozialpädagogik, Kinderpflegeausbildung hatte ich aber dennoch in der Tasche).

Ich war in vielen Kliniken, aber keine hat mir wirklich geholfen. Erst als ich im Dezember 2015 so fertig war, das ich nur noch 32 kg wog. Nein ich hatte keine klassische Essstörung, aber da ich nach jedem Essen Magenkrämpfe hatte, wollte ich irgendwann nicht mehr. Essen war scheiße…. Ich mein hallo? Wenn es mir immer danach schlecht ging, muss ich mir das ja nicht antun. Im Nachhinein irgendwo verständlich, aber auch nicht wirklich der richtige Weg.
Im Dezember 2015 war ich in einer offenen Psychosomatik und wegen meinem extremen Untergewicht wollten mich die Ärzte in die geschlossene Station stecken. Alle dachten ja, ich hätte Bulimie oder etwas ähnliches. Es war einfach hart, nicht verstanden zu werden. Nicht mal mein Psychotherapeut hatte mir damals geglaubt. Ich hatte nämlich nur die ständigen Krämpfe nach dem Essen, Angst keine Luft mehr zu bekommen, da sich alles immer so eng angefühlt hat. Das war und ist bis heute meine einzige Angst. Als ich dann aber ein paar Stunden in diesem videoüberwachten Glaskasten saß wusste ich, hier kann ich nicht bleiben. Hier gehe ich gänzlich kaputt.

Also hab ich mich selbst entlassen. Und glaubt mir, das war echt ein harter Kampf. Das Gute war, das meine Mutter gänzlich hinter meiner Entscheidung stand. Als ich wieder zu Hause war, hab ich angefangen zu kämpfen. Ich hab mir selbst in den Arsch getreten, weil ich wusste: Entweder du schaffst es jetzt selbst, oder du liegst irgendwann im Krankenhaus und wirst per Magensonde ernährt. Und das wollte ich auf keinen Fall. 
Also kämpfte ich. Gegen die vielen negativen Gedanken und meine Angst. 
Ich hab mir einen Essensplan aufgestellt (6-8x am Tag nur ganz kleine Portionen, damit ich danach nicht so starke Krämpfe habe), hab das Meditieren begonnen, hab mir ein Dankbarkeitstagebuch zugelegt und gleich eine neue Psychotherapeutin.

Und ja was soll ich sagen….es wurde langsam. Zwar langsam, aber immerhin. Im Dezember 2015 wog ich 32 Kilo und im April schon wieder 40. Ich wollte es einfach schaffen. Raus aus dem ganzen Scheiß. Dabei hat mir die Fotografie unglaublich geholfen. Ich hab ja schon immer nebenbei als Hobby super gerne fotografiert, aber in der Zeit war es mein einziger Anker. Ich hab alles aufgesogen, was mit Fotografie zu tun hatte. Bücher gelesen, YouTube Videos geschaut, ganz ganz viel ausprobiert und mir dann auch meine ersten Spiegelreflexkamera gekauft. Es tat einfach so gut, endlich wieder einen Fokus im Leben zu haben. Ja es war zeitweise immer noch Kacke, das ist es heute noch manchmal, aber ich hab gelernt damit umzugehen. Ich weiß mit was und wem ich mich umgeben muss und wie ich mir etwas Gutes tun kann. Ich habe meinen Körper mittlerweile gänzlich akzeptiert, denn er hat schon so verdammt viel mit mir mitgemacht und tut immer noch seine Arbeit. Er zickt zwar manchmal etwas rum, aber da will er mir meistens nur sagen, das ich wieder etwas langsamer machen soll. Klar, denke ich mir manchmal: Ich hätte auch gern wieder einen schönen Bauch, ohne Narben etc. Aber ganz ehrlich? Was sagt das denn über dich aus? NICHTS. Wichtig ist wer du bist und was in deinem Herzen liegt. Mittlerweile geh ich sogar wieder ins Schwimmbad, oder zieh mir trotz Narben oder Neurodermitis kurze Hosen an im Sommer. Denn keiner ist perfekt. Jeder hat seine Macken und kämpft ab und an mal damit.  Deswegen ein Appell an Euch: Nehmt euch bitte bitte so an wie Ihr seid, liebt euch mit all euren Macken, auch wenn sie manchmal nerven. Ihr dürft auch manchmal jammern, aber dann macht euch wieder bewusst: Ohne euren Körper wärt Ihr NICHTS. 

Muss ich mich spezialisieren?

Schon immer hatte ich viele Hobbys und Interessen. Ob es das Tischtennis spielen war, das Schießen im Schützenverein, Gitarre lernen, zeichnen, Astronomie, Vögel bestimmen und noch vieles mehr. Ich war immer ein Kind, welches von Einem zum Nächsten gesprungen ist und welches die Abwechslung geliebt hat. Das ist bis heute so geblieben…meine Neugier ist schier grenzenlos und ich liebe es, neue Dinge auszuprobieren. 

Letztes Jahr war es zum Beispiel das Häkeln, Anfang des Jahres war es das Stricken und davor gab es das Malen mit Aquarellfarben, Gedichte schreiben oder ein großes Interesse an Psychologie und Pädagogik. Ich brauche diese Vielfalt einfach. 
Als ich dann vor 6 Jahren mit der Fotografie begonnen habe, wollte ich auch alles mögliche ausprobieren. Und damit meine ich wirklich ALLES! 

Von der Autofotografie, über Produktfotografie, Eventfotografie, Hochzeiten, Familien, Portraits, Business, Food….es gab nichts, woran ich mich nicht versucht habe. Aber nun ja, es gibt eben auch so viele tolle Bereiche. 
Als ich mich dann aber immer mehr mit dem Thema Business beschäftigt habe, kam ich irgendwann zu einem ganz wichtigen Punkt, den man in jedem Buch liest, in Podcasts hört oder Onlineartikeln zum Thema Selbstständigkeit. Nämlich eine bestimmte Regel: Finde deine Nische und spezialisiere dich.

Puh, Ihr glaubt gar nicht,  wie sehr mich das belastet hat. Ich wollte mich ja eigentlich gar nicht auf einen Bereich festlegen, aber anscheinend war das die einzige Möglichkeit, als Experte dazustehen und Kunden zu generieren. 
Das hat mich unter enormen Druck gesetzt. Ich fühlte mich unzulänglich, hab mich ständig mit anderen verglichen und überlegt, auf welche Bereiche der Fotografie ich verzichten könnte. 

Irgendwann bin ich auf Anna Heintze gestoßen, die ein ganz tolles Buch geschrieben hat, was mir wirklich die Augen geöffnet hat. Darin geht es um die Scanner Persönlichkeit. Also Menschen, die einfach vielbegabt und Ihre Interessen breit gefächert sind. Es geht darum, dass man sich nicht zwingend auf etwas festlegen muss, sondern eher darum, sein Warum zu finden. Ihr glaubt gar nicht, wie erleichtert ich war.

Endlich wusste ich, das Ich nicht irgendwie komisch und falsch war. Ich hab mich so alleine damit gefühlt, weil ich eben oft nicht lange bei einer Sachen bleiben konnte und die Abwechslung gebraucht habe.
Ich glaube mittlerweile einfach, das meine Nische das Vielfältige und Kreative ist und dass ich meiner Neugier folge 🙂 
Ich hab viele Facetten und lebe die super gerne aus. Und finde es toll, neue Menschen kennenzulernen und Dinge zu entdecken. Und genau diese Neugier bleibt mir hoffentlich noch lange erhalten 🙂 

Steht einfach zu Euch selbst, liebt euch dafür wie Ihr seid und lebt euren Entdeckungsdrang aus 🙂 
Es ist auch voll okay Dinge auszuprobieren und auch, sie wieder zu beenden, wenn es doch nicht den erhofften Spaß bringt. Das ist voll in Ordnung. Nicht drüber nachdenken, was andere davon halten & einfach euer Ding durchziehen 🙂