Wenn einem alles zu viel wird

Manchmal gibt es so Zeiten, da fühlt man sich einfach nicht wohl in seiner Haut. Da ist einem Alles zu viel und trotzdem passieren so viele Dinge, das man gar nicht weiß, wie man diese verarbeiten soll. Der Kopf ist voll mit Gedanken und irgendwie hat man das Gefühl auf der Stelle zu treten. Bei mir ist das zurzeit so. Vor allem in dieser trüben und grauen Zeit. Es wird recht spät hell und relativ bald dunkel. Man hat also höchstens 8 Stunden Sonnenschein, wenn denn mal die Sonne scheint.
Ich habe aber trotzdem beschlossen, das Beste aus dieser Jahreszeit zu machen und mir Rituale zugelegt, die mir helfen meine Stimmung zu heben.
Seit ca. 3 Wochen habe ich also diese Rituale in meinen Tagesablauf integriert und möchte Sie heute mit Euch teilen. Ich hoffe Ihr könnt vielleicht das Ein – oder Andere auch für Euch übernehmen.

1. Meditation

Ich stehe gerne 20 Minuten eher auf als sonst und mache es mir am Sofa gemütlich. Ich zünde mir eine Kerze an, lege mir meine Kuscheldecke über die Schultern und lausche entweder einer geführten Meditation (die App 7Mind ist super oder die geführten Meditationen von Laura Seiler auf Ihrem Podcast: HappyHoly&Confident auf ITunes) oder ich visualisiere einfach den anstehenden Tag und sage mir Affirmationen vor. Seit ich Meditation für mich entdeckt habe (Angefangen habe ich im März 2016) geht es mir wirklich besser und ich bin viel entspannter geworden

2. Kerzen

Ich liebe Kerzen. Eigentlich das ganze Jahr, aber besonders im Winter haben sie für mich eine tröstliche und entspannte Funktion. Ich habe sie eigentlich dauernd im Gebrauch. Am liebsten die ganz dicken Stumpenkerzen. Dieses warme Licht tut einfach der Seele gut und gibt mir positive Energie.

3. Spannende Bücher

Bücher sind die beste Medizin gegen schlechte Laune. In spannenden Geschichten zu versinken ist das aller Beste. Am liebsten auch eingekuschelt am Sofa, mit einer dampfenden Tasse heißer Schokolade in der Hand. Immer wenn ich unterwegs bin und eine Buchhandlung in der Nähe ist, bleibe ich dort hängen. Ich habe mir dieses Jahr wirklich massenweise an Lesestoff zugelegt und jetzt im Dezember endlich genug Zeit, mich durch diesen großen Stapel zu arbeiten. Wenn Ihr Interesse an Buchtipps habt, könnt Ihr mir gerne mal ein Kommentar dalassen

4. Handarbeiten

Jaa Ihr habt richtig gelesen. Stricken, Häkeln, Kochen, Backen, Nähen….diese ganzen Dinge sind für mich absolute Herbst – und Wintertätigkeiten. Sich gemtlich an die Heizung zu setzen und einen Schal zu häkeln ist mega entspannend. Oder sich die Nähmaschine an einem trüben Tag hervorholen und ein Nähprojekt aus bunten Stoffen starten…. Das macht einfach Laune. Wer denkt, er kann sowas nicht: Es gibt immer wieder mal Kurse, z.B auch an der VHS.

5. Gute Laune Musik

Musik hat für mich eine große Bedeutung. Gerade im Winter höre ich richtig gerne gute Laune Musik. Ich habe mir deshalb auch auf Spotify eine Playlist mit meinen Lieblingsliedern angelegt. Wenn ich die aufdrehe, gehts mir eigentlich sofort wieder besser. Klar, immer hilft das auch nicht. Aber in 80% der Fälle hebt sich meine Stimmung dann doch erheblich

Hier ein paar Tipps:

Summertime – Bon Jovi
Jailhouse Rock – Elvis
Märchenprinz – EAV
This Afternoon – Nickelback
Rollin – Limp Bizkit
Footloose – Kenny Loggins

Es gibt sicherlich noch viel mehr tolle Dinge gegen den Winterblues, aber diese haben mir in der letzten Zeit wirklich extrem geholfen. Wenn Ihr aber auch noch Dinge habt, die Euch gut tun, schreibt sie in die Kommentare. Somit entsteht eine tolle Liste an Tipps und Tricks und jeder kann sich davon bedienen.  ♥