Zilli – August 2019

Lisa Doneff - Lichtblicke Fotografie - Fotografin aus Franken - Buchempfehlung - Book of you

Wieso lassen sich eigentlich so selten alte Menschen fotografieren? Das habe ich beim letzten Shooting meine liebe Zilli gefragt.
Sie selbst meinte, das man ja, wenn man älter wird, nicht mehr die Ausstrahlung hat, wie in jungen Jahren. Aber ganz ehrlich? Ich finde das Gegenteil war der Fall. Es war wunderschön mir ihr zu sprechen, sie dabei zu fotografieren und ihre ganze Lebenserfahrung dabei zu spüren. Schon als Kind mochte ich es, wenn meine Oma und mein Opa von „Früher“ erzählten und ich lauschte Ihren Geschichten über anstregende Feldarbeit, die Nachkriegszeit und wie es damals so mit dem Flirten und der ersten Liebe war. Das kann man sich alles gar nicht mehr vorstellen. Und deshalb finde ich es wahnsinnig interessant, ältere Menschen zu fotografieren und ihre persönliche Lebensgeschichte dabei zu erfahren und auf Bildern festzuhalten. Was meint Ihr? Ich finde sie hat einfach eine tolle Ausstrahlung 🙂 

6 Tipps, mit denen du endlich selbstbewusst vor der Kamera bist

  1. Zieh dir deine Lieblingsklamotten an

    Dieser Tipp liegt mir wirklich am Herzen. Denn oft kommen Kunden zu mir, die komplett neue Outfits tragen und man einfach merkt, dass sie sich super unwohl fühlen. Denn wie soll das denn auch gehen? Du kennst dich in diesen Klamotten nicht, es fühlt sich alles noch total neu an und du weißt nicht, wie es wirkt. Natürlich kannst du dir 1-2 Wochen vor dem Shooting noch eine neue Jeans oder ein cooles Shirt zulegen, aber dann trage es einfach schon ein paar Mal vorher, sodass du dich am Shooting-Tag wirklich rundum wohl und sicher fühlst. 

  2. Nutze irgendein Accessoire wie einen Hut, einen Blumenstrauß, einen Schal usw

    Das Hauptproblem an der Unsicherheit bei Shootings liegt oft daran, dass man nicht weiß, wohin mit den Händen. Hier ist es deshalb total super, wenn du irgendein Accessoire, welches wir ins Shooting mit einbinden können, mitbringst. Egal ob es ein kuscheliger Schal ist, in dem du deine Hände vergraben kannst, ein Hut, den du lässig in der Hand neben dir trägst oder ein kleiner Blumenstrauß. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Und wenn doch, dann frag mich einfach, ich bringe gerne was mit 🙂 

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  3. Lass deine Lieblingsmusik laufen

    Ohhh, dieser Tipp hat selbst für mich eine total große Veränderung mit sich gebracht. Wenn deine Lieblingsmusik läuft, bist du einfach viel entspannter, lockerer und die Bewegungen werden fließender. Du kannst auch gerne dazu tanzen oder einfach genussvoll in das Lied hineinfühlen. So entstehen wunderbare Portraits mit ganz viel Tiefgang und Lebensfreude. Auch wenn du mit deinem Partner oder einer Freundin zusammen fotografiert wirst, ist das eine super Sache. Je nachdem welche Stimmung man erzeugen möchte, kann man das passende Lied abspielen 🙂 Deshalb sag mir oder deinem Fotografen das nächste mal einfach: Musik an bitte 🙂 

  4. Vertraue dem Fotografen

    Dieser Punkt ist mir auch ziemlich wichtig. Denn wir Fotografen geben IMMER unser allerbestes, um das Schönste und Beste aus dir herauszuholen. Auch wenn es am Anfang vielleicht nicht so einfach ist, versuche dich auf den Fotografen einzulassen. Ich versuche immer die kleinen Zwischenmomente zu erwischen, in denen du ein echtes lächeln zeigst, oder mal verträumt zu Boden schaust. Ich rede zum Beispiel ganz ganz viel während des Shootings, um eine entspannte Atmosphäre zu erschaffen und natürlich auch, um viel über dich zu erfahren und dich ein bisschen aus der Reserve zu locken. Denn wenn du dich öffnest, entstehen die allerschönsten und authentischsten Bilder 🙂 

     

  5. Denke an positive Erlebnisse

    Auch kein unwichtiger Punkt. Denn wenn du negative Gedanken hast, sieht man das sofort auf den Fotos. Wenn du dich in eine positive Stimmung versetzt und an schöne Erlebnisse denkst, bewegst du dich viel intuitiver und lockerer. 
    In Kombination mit der absoluten Lieblingsmusik geht dass dann meistens ziemlich gut und schnell und es entstehen wundervolle Fotos 🙂 

    junge Fotografin aus Franken - Lisa Doneff - Lichtblicke Fotografie - Fotos in der Fränkischen Schweiz - Charakterbilder von Männern in schwarz/weiß

  6. Such dir eine Umgebung aus, in der du dich wohlfühlst 

    Das ist auch super super wichtig. Wenn du zum Beispiel kein großer Fan von Insekten bist, macht es wenig Sinn, in einer hohen Wiese oder einem großen Feld zu shooten. Lieber machen wir dann entspannt in der Stadt oder auf einen Feldweg, ein paar tolle Fotos. 
    Überlege dir also vorher genau, in welcher Umgebung du dich besonders wohlfühlst. Vielleicht ist es ja auch dein eigenes Zuhause. Dann komm ich auch super gerne zu dir und wir machen ein entspanntes Homeshooting. Lass uns einfach vor dem Shooting mal telefonieren, dann können wir alles in Ruhe durchsprechen & du musst nicht mehr nervös vor deinem Shooting sein 🙂 

Myself – Monday 12.08.2019

Lisa Doneff - Lichtblicke Fotografie - Fotografin aus Franken - Buchempfehlung - Book of you

Mein Persönlicher Wochenrückblick 

– Gesehen, Gelesen, Gedacht, Gefühlt & Gehört –

Gesehen

Letzte Woche hatte ich einen kleinen Flashback in meine Kindheit. Denn jeden Abend haben mein Freund und ich Pumuckl auf Amazon Prime geschaut. Es war einfach genial, denn viele Dialoge konnten wir immer noch auswendig mitsprechen. Außerdem war es einfach mal was total entspannendes, wo man nicht viel denken musste und einfach relaxen konnte 🙂 Kann ich wirklich jedem nur empfehlen. Kramt mal ein bisschen in eurem Gedächtnis, was euch als Kind zu gefallen hat & schaut das einfach mal wieder an 🙂

Gelesen

Aktuell lese ich das Buch Einfach Leben von Lina Jachmann. In dem Buch geht es ums Thema Minimalismus, Nachhaltigkeit & Ausmisten. Was mir sofort aufgefallen ist, ist das wunderschöne Layout. Es ist wie ein Magazin designt, mit vielen Bildern, Interviews und Anleitungen. Auch die ganzen DIY´s fand ich einfach großartig. Viele dieser Dinge werde ich ab jetzt auch in meinen Alltag integrieren.Wenn Ihr euch für diese Themen interessiert schaut unbedingt mal rein. ->  Einfach leben 

Gedacht & Gefühlt 

Die letzte Woche hatte ich ein super spannendes Projekt. Ich durfte nämlich für einen Coach eine ganze Bilderwelt für seine Homepage und seine Social Media Kanäle entwerfen. Wir haben gemeinsam erarbeitet, was ihm wichtig ist & dann habe ich mir viele Gedanken zur Umsetzung gemacht. Im Laufe der Woche hatten wir dann drei richtig tolle Shootings, an ganz unterschiedlichen Locations. Wir sind entspannt durch die Stadt gelaufen, haben uns unterhalten und dabei Fotos gemacht. So sind super natürliche und authentische Fotos entstanden. Außerdem waren wir noch in der Digitalwerkstatt und an den Märchenweihern in Adlitz. Es war eine ganz neue Erfahrung für mich und ich habe dabei auch gemerkt, dass genau so ein arbeiten, mir unheimlich viel Spaß bereitet. Ich freu mich schon riesig, euch die ersten Bilder präsentieren zu dürfen 🙂 

Gehört

Wie auch bei den Serien, habe ich letzte Woche alte Kinder – Hörspiele wieder für mich entdeckt. Die drei ???, Bibi und Tina, Fünf Freunde, Pumuckl und die Kinder von Bullerbü. Die letzte Woche hab ich das volle Programm gefahren. Aber abends im Bett zu liegen und den alten Geschichten zu lauschen, hatte einfach was richtig entspannendes.
Ich hab mir dann auch wirklich den alten Kassettenrekorder geschnappt (der ging sogar noch) und die ganzen alten Kassetten wieder unterm Bett vorgekramt. War so richtig im Nostalgie-Modus ^^ 
Macht Ihr sowas auch noch manchmal? 🙂 Und wenn ja, was sind eure liebsten Kinderhörspiele? 

Und als letztes noch ein paar coole Beiträge und Linktipps, die ich letzte Woche richtig toll fand: 

12 Tipps, mit denen uns Supermärkte zum Kaufen verführen

Frauen und Finanzen – eine Bestandsaufnahme

Wunderschöne Paarfotos von alten Menschen

Myself – Monday 29.07.2019

Lisa Doneff - Lichtblicke Fotografie - Fotografin aus Franken - Buchempfehlung - Book of you

Mein Persönlicher Wochenrückblick 

– Gesehen, Gelesen, Gedacht, Gefühlt & Gehört –

Gesehen

Endlich endlich den Film Bohemian Rhapsody. Er war auch echt gut gemacht, aber teilweise sehr langatmig. Ich mein 2 Stunden und 13 Minuten muss man erstmal füllen. Und ich hab eh nicht so eine lange Aufmerksamkeitsspanne. ^^ Aber die Musik war hammer & auch die Besetzung fand ich gut gewählt. 

Außerdem hab ich Gossip Girl beendet. War wirklich eine gute Unterhaltung die letzten Monate & ich hoffe, dass ich bald wieder eine gute Serie finde, die ich suchten kann 🙂 Wenn Ihr Tipps habt, gerne her damit 🙂

Gelesen

Ich hab letzte Woche ein Buch von meiner Lieblingsautorin Adriana Popescu begonnen. Es ist auch erst vor kurzem herausgekommen und heißt: Morgen Irgendwo am Meer.
Leider hatte ich nicht so viel Zeit um es zu Ende zu lesen, aber bisher finde ich es einfach wunderbar. Es geht um 4 Jugendliche, die durch Zufall zusammengewürfelt auf dem Weg nach Lissabon sind. Jeder hat seine ganz eigene Geschichte und es geht um die Suche nach sich selbst und was man wirklich will im Leben. ich glaube das wird ein richtig tolles Sommerbuch 🙂 

Gedacht & Gefühlt 

Gedacht & Gefühlt habe ich die letzte Woche wirklich sehr sehr viel. Vor allem im Bezug auf meine Selbstständigkeit. Ich merke einfach, das ich nach langen Hochzeiten oft richtig platt und ausgelaugt bin und mindestens 3-4 Tage brauche, um wieder genug Energie für neue Aufträge zu haben. Ich bin einfach ein so krass hochsensibler Mensch und die ganzen Eindrücke, die an so einer Hochzeit auf mich einprasseln, sind mir oftmals zu viel. Klar gönne ich mir zwischendurch auch immer wieder Auszeiten, aber ich bin aktuell wirklich am überlegen, wie ich das in Zukunft händeln will. Entweder weniger Stunden anbieten, meinen Fokus auf einen anderen Bereich der Fotografie legen oder weniger Hochzeiten annehmen. Mal schauen was meine Intuition mir die nächsten Wochen so sagt 🙂 

Gehört

Ganz ganz viele Podcasts. Das hilft mir aktuell wirklich am allerbesten zum Runterkommen und Abschalten. Ich höre sie aber auch beim Kochen, Wäsche aufhängen, Auto fahren, Aufräumen usw. Am liebsten: 
– Sprachnachrichten von Jacko (super inspirierend zu den Themen: Beziehungen, Selbstliebe, Ängste usw. )
– Beste Freundinnen (2 Kumpels die sich super ehrlich über das andere Geschlecht unterhalten)
– Die Podcast – Oma (Eine Enkelin die sich mit ihrer über 80 Jährigen Oma über alltägliche Dinge, aber auch die Vergangenheit unterhält) 

Was hört Ihr so in eurer Freizeit? Habt ihr ein paar Empfehlungen für mich? 🙂 

10 Tipps für Selbstständige mit Hochsensibilität & Ängsten

Fühlst du dich auch manchmal total überfordert und deinen Gedanken und Gefühlen völlig ausgeliefert? Und fällt es dir dann schwer, dich voll und ganz auf dein Business zu konzentrieren? Dann hab ich hier 10 Inspirationen für dich, die mir sehr geholfen haben, mich wieder zu fokussieren und zu entspannen.

  1. Gönne dir regelmäßig kleine Auszeiten

Gerade Menschen wie wir, die mit Ängsten und Hochsensibilität im Alltag zu kämpfen haben, ist es einfach verdammt wichtig sich regelmäßig Auszeiten zu gönnen. Ich als Fotografin, ziehe mich zum Beispiel auch an Ganztageshochzeiten immer mal wieder für 5-10 Minuten zurück. Natürlich kläre ich vorher ab, dass in dieser Zeit nichts Wichtiges passiert. Aber genau das hat mir meine Arbeit extrem erleichtert und den Druck herausgenommen. Auch in meinem ganz normalen Alltag, versuche ich mindestens einmal am Tag mich in einen ruhigen Raum zurück zu ziehen und einfach mal die Augen zu schließen. So kann man sich besser auf sich konzentrieren und alle Reize etwas ausblenden. Versuche also auf deinen Körper zu hören und ihm seine Auszeiten zu gönnen. 

  1. Such dir ein Hobby zum Ausgleich

Das ist generell immer eine gute Idee. Seit ich neben der Fotografie mit dem Handlettering und Zeichnen begonnen habe, bin ich viel entspannter, freier und vor allem kreativer. Ich habe feste Rituale, in denen ich mir Zeit fürs Zeichnen nehme und dabei kann ich all den Stress gehen lassen und ganz im Tun aufgehen. Das tut einfach verdammt gut. Wenn du also irgendetwas total gerne magst, schenke dieser Tätigkeit mehr Zeit und versuche auch feste Zeiten dafür festzulegen. 

  1. Probier es mal mit Meditation, Yoga oder Qi – Gong

Es ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen, dass Meditation bei Angsterkrankungen super hilfreich ist. Und generell die Achtsamkeitspraxis viel zur Besserung beiträgt. Seit ich das Meditieren, Qi Gong & Yoga für mich entdeckt habe, habe ich viel weniger Angstattacken und meine Unruhe viel besser im Griff. Jeden Morgen setze ich mich 10 Minuten auf mein Meditiationskissen, schließe meine Augen, lege die Hände auf meinen Bauch und atme einfach. Die Gedanken lasse ich ziehen, schenke Ihnen keine große Beachtung und versuche wirklich im Moment zu sein. Das geht manchmal besser, mal schlechter, aber mit der Zeit hat man eine gewisse Übung und man kommt schneller in die Entspannung. Anschließend eine kleine Bewegungseinheit mit Yoga oder Qi-Gong und der Tag kann starten 🙂. Probier es doch einfach mal aus.

  1. Führe ein Erfolgs – Tagebuch

Wenn man viel an sich selbst zweifelt ist es super wichtig, sich seine Erfolge immer wieder bewusst zu machen. Deshalb schreibe ich mir seit 2 Jahren meine täglichen Erfolge in ein kleines Büchlein. Mittlerweile hab ich schon 2,5 davon gefüllt, aber es geht hier nicht nur um große Aufträge und Projekte, sondern auch um die kleinen Dinge. Zum Beispiel speichere ich mir alle positiven Rückmeldungen zu meinen Shootings ab und die Schönsten schreibe ich in mein Büchlein. Auch wenn ich heute mehr geschafft habe als sonst oder ich ein Treffen mit einer lieben Kollegin hatte. Denn das alles ist so viel wertvoller und bringt dich als Person auch viel weiter, als ein großer Auftrag, den du an Land gezogen hat. Klar ist das auch mega toll & das darfst du auch festhalten. Aber schon allein der Mut, dich Selbstständig zu machen & es einfach zu versuchen ist ein absolut großer Erfolg 🙂

  1. Gehe 1x im Monat zu einem Coach oder einer Therapeutin zum Reden & Reflektieren

Jaa ich weiß. Du magst jetzt denken: „So schlecht geht´s mir jetzt auch nicht, dass ich gleich zu nem Therapeuten muss“.
Aber: Es tut so gut, mit jemand außenstehenden über seine Probleme zu sprechen. Der Coach oder Therapeut hat ganz viele tolle Werkzeuge an der Hand, um dir wieder einen klaren Blick auf dich und dein Business zu schenken. Ich gönne mir das 1x im Monat und möchte es wirklich nicht mehr missen. Natürlich kannst du es in deinem Rhythmus machen und nur alle 3-4 Monate zu jemandem gehen. Gerade wenn man noch mit Ängsten zu kämpfen hat, tut es einfach gut und man hat auch das Gefühl, etwas für sich zu tun.

  1. Nehme nur Aufträge an, bei denen du dich wohlfühlst

Das musste ich selbst auch erst schmerzlich lernen. Aber es ist super wichtig für dich und dein Wohlbefinden. Früher hab ich wirklich jeden Auftrag angenommen der rein kam. Hauptsache mein Auftragsbuch war voll. Irgendwann aber ging es mir immer schlechter und ich hab mich gefragt: Warum das alles? Deshalb stelle ich mir jetzt als erstes ein paar Fragen: Hab ich wirklich Lust auf diesen Auftrag? Wie hab ich mich gefühlt, als ich die Anfrage gelesen habe? Hab ich einen Mehrwert davon? Kann ich diesen Auftrag trotz meiner Ängste gut händeln? Brauche ich danach lange um mich davon zu erholen? Es gibt zum Beispiel ein paar Kriterien für mich, bei denen ich sofort absagen würde. Egal wie viel Geld ich dafür erhalten würde. Lieber mache ich doch das, was mir absolut liegt und gefällt. Wo mein Herz dran hängt und ich mit tollen Menschen zusammenarbeiten kann, als etwas, wo ich mich nur kaputt mache. Hör also wirklich in Dich hinein, bevor du etwas annimmst. 

  1. Lege dir Zeiten fest, in denen du auf Social Media bist

Vor einem Jahr war ich noch den ganzen Tag unkontrolliert auf Social Media unterwegs, hab durch zig Instagram Profile gescrollt, mich ständig mit anderen verglichen und auch ganz viel Zeit vertrödelt. Anschließend war ich total überfordert und hatte ein doofes Gefühl in der Magengegend. Die ganzen Reize, die da in Sekundenschnelle auf einen einprasseln waren zu viel. Als hochsensibler Mensch braucht man einfach länger um solche Dinge zu verarbeiten und sollte das auch akzeptieren. Deshalb lege dir feste Zeiten für Instagram, Facebook & co fest. Checke nicht alle 20 Minuten Instagram, sondern nur alle 4-5 Stunden. Und dann begrenzte auch den Aufenthalt in solch einer App auf eine gewisse Zeitspanne. Ich fahre aktuell mit ca. 25 Minuten ganz gut. Das 3x täglich und alles ist gut 🙂 Klar, wenn du mal eine Aktion startest ist es auch voll okay länger dort zu verharren. Nur solltest du dein Verhalten einfach im Blick haben und darüber reflektieren können. Es gibt auch super Apps, die deine Zeit tracken. Schau dir doch mal eine an und probier es aus 🙂

  1. Sei offen und ehrlich & spreche über deine Ängste

Ich hätte nie gedacht, dass ich es überhaupt mal so weit schaffe mit meiner ganzen Hintergrundgeschichte. Als ich mich 2016 selbstständig gemacht habe, war meine Angst – und Panikstörung noch sehr ausgeprägt und ich wusste nicht, wie ich das alles meistern soll. Da ich es aber wirklich wollte, habe ich angefangen, offen über meine Probleme zu sprechen. Auch mit Kunden, Followern & Kollegen. Und es kam wirklich nur positives Feedback zurück. Denn viele haben sogar ähnliche Probleme oder sind einfach sehr verständnisvoll. Das hat mich total gestärkt weiterzumachen. Denn wenn man erst einmal angefangen hat zu Lügen und zu versuchen, Dinge zu vertuschen, weil man nicht sagen möchte, dass man an einer Angststörung leidet, kommt man da nicht mehr so schnell raus. Also sei immer ehrlich zu Dir und den Anderen 🙂

  1. Versuche bald ins Bett zu gehen & genug zu schlafen

Wir wissen alle dass es ohne Schlafen nicht geht & die Folgeschäden von Schlafmangel nicht gerade gering sind. Darunter leidet die Konzentrationsfähigkeit, man ist gereizter, neigt vermehrt zu Ängstlichkeit und es wirft unseren ganzen Stoffwechsel durcheinander. Deshalb ist es so super wichtig, ausreichen zu schlafen. Seit ich das berücksichtige, geht es mir wirklich besser. Früher bin ich oft erst gegen 1 oder halb 2 ins Bett und um halb 8 wieder aufgestanden. Mir ging es den ganzen Tag richtig mies, ich war nervös, unruhig und konnte meine Arbeit nicht so erledigen wie ich es mir gewünscht hätte. Jetzt gehe ich meistens so gegen 22.30 ins Bett, lese noch ein paar Seiten und schlafe dann oft richtig gut durch bis morgens um halb 7. Dieser Rhythmus hat mein ganzes Leben total verändert. Vor allem auch, das ich anstatt mein Handy  lieber ein paar Seiten in einem guten Buch lese, bevor ich einschlafe. Versuch es mal 🙂

  1. Schreib dir Abends auf, wofür du dankbar bist

Als Letztes möchte ich Euch noch den Tipp mit dem Dankbarkeitstagebuch geben. Als es mir noch richtig mies ging mit meinen Panikattacken und ich vor ganz vielen Situationen Angst hatte, habe ich mir abends aufgeschrieben wofür ich an diesem Tag dankbar war, wer mich unterstützt hat und was ich gemeistert habe. Ähnelt vielleicht etwas dem Erfolgstagebuch, aber hier geht es wirklich nur um dich und nicht um dein Business. Ob es die Nachbarin war, die dir ein Kompliment gemacht hat, deine Freundin, die sich deine Probleme angehört hat oder auch dass du es selbst geschafft hast heute alleine mit dem Auto in eine größere Stadt zu fahren und alles gut gegangen ist. (Das war bei mir zum Beispiel immer ein Thema mit dem Autofahren). Sich bewusst zu machen, wie toll das Leben doch eigentlich ist, ist super wichtig für deine psychische Gesundheit und überträgt sich natürlich auch auf dein Business. 🙂

Ich hoffe bei den Tipps waren einige Anregungen für dich dabei, die du demnächst mal ausprobierst. Lass es mich gerne wissen, damit wir uns weiter austauschen können.